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Regional Ostrale 2019 an vielen Dresdner Kulturorten und Freiflächen
Nachrichten Kultur Regional Ostrale 2019 an vielen Dresdner Kulturorten und Freiflächen
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17:04 13.12.2018
War die Ostrale 2017 die letzte? Wahrscheinlich doch nicht. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Es ist im Auf und Ab der Ostrale Biennale, Dresdens Ausstellung für zeitgenössische Kunst, mal wieder eine bessere Nachricht. Der Jahrgang 2019 soll als dezentrale Ausstellung über die Bühne gehen, mit der Dresdner Messe als Kernort. Das teilten die Organisatoren am Mittwoch mit. Die Ostrale Biennale ist bislang vom 28. Juni bis zum 29. September 2019 geplant. Sie steht unter dem Leitgedanken „ismus“.

Laut Mitteilung haben schon mehrere Institutionen angekündigt, ihre Tore sozusagen als Kooperationsorte der Ostrale im Stadtgebiet zu öffnen: das Goethe-Institut, der Ausländerrat, das Kunsthaus Raskolnikow, das Projekttheater, die Feuerwache Loschwitz und die Trans-Media-Akademie Hellerau. Geplant sei außerdem, diverse Freiflächen im Stadtgebiet wie etwa am Dresdner Hauptbahnhof zu nutzen.

Die dezentrale Interimslösung war nötig geworden, nachdem die historischen Futterställe im Ostragehege – wo die Ostrale als Ausstellung zu Hause war – baupolizeilich für den Publikumsverkehr gesperrt wurden. Auch ein neuer fester Veranstaltungsort für die Ostrale ist bislang nicht gefunden. Die Dresdner Ausstellungsmacher hatten, nach jahrelangem Ausharren, zwischendurch ihr Glück für einen Neustart in Chemnitz gesucht. Das war vom dortigen Stadtrat aber wegen zu hoher und auch unwägbarer Kosten abgelehnt worden.

2018 hatte die Ostrale, die von 2007 bis 2017 jährlich in Dresden stattfand, einen Biennale-Modus aufgenommen. Erstmals wurden die Kunstwerke nur im Ausland gezeigt, von Mai bis Juli in verschiedenen Museen Vallettas, der maltesischen Hauptstadt – die 2018 auch europäische Kulturhauptstadt ist.

Fotorückblick auf die Ostrale 2017

Die Internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst Ostrale in Dresden steuert bei der Premiere als Biennale auf einen Besucherrekord zu - trotz Verkürzung um drei Wochen. Die Gesamtzahl wird bei etwa 29 000 Gästen liegen.

Die Ausstellung für 2019 wurde bereits von einem achtköpfigen internationalen Team aus Kuratoren zusammengestellt, wie die Ostrale mitteilte. „Mit Spannung“ würden nun die anstehenden Haushaltsentscheidungen von Stadtrat und Kulturausschuss erwartet, hieß es weiter. Ohne eine Erhöhung der Förderung werde die Durchführung der Ostrale Biennale 2019 außerhalb des bisherigen Veranstaltungsortes nicht möglich sein.

Die Messe Dresden ist nach Einschätzung der Ostrale-Organisatoren aber nur während der Sommerferien für den Besucherverkehr der Ausstellung nutzbar. Die dezentralen Plätze würden es ermöglichen, Teile der Ausstellung aber auch außerhalb der Sommerferien zu zeigen und so erneut rund 400 Schulklassen einladen zu können, „die den Besuch unserer Ausstellung zeitgenössischer Künste alljährlich gezielt in den Kunstunterricht einbauen“, wie sich Ostrale-Chefin Andrea Hilger zitieren ließ. Zu einer möglichen Nutzung des Außengeländes der Futterställe für Publikumsaktivitäten laufen den Angaben zufolge Gespräche mit dem Eigentümer.

Die Interimslösung 2019 werde, auch durch die kurzen Auf- und Abbauzeiten, „einen immensen zusätzlichen personellen und finanziellen Aufwand mit sich bringen“. Den Ostrale-Organisatoren sind alle „konkreten Hilfestellungen“ willkommen.

www.ostrale.de

Von DNN

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