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Regional Neuer Rekord und neue Projekte im Dresdner Verkehrsmuseum
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19:14 09.09.2015
Das Dresdner Verkehrsmuseum am Neumarkt. Quelle: Madeleine Arndt

Großes Erstaunen auch bei Tochter Antonia, die sich über einen LEGO-Baukasten freuen kann. Begleitet wurden die von Löwis von Dresdner Verwandten, Gerhard Missbach samt Töchterlein Beatrice.

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Der Besucherrekord war das Ergebnis einer Steigerung der Besucherzahl um 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damals hatten mehr als drei Jahre laufende Sanierungsarbeiten am Ausstellungsgebäude und die Schließung der Luftfahrtausstellung zu starken Belastungen der Museumskapazität geführt. 2010 war schließlich das Ende der Arbeiten absehbar und 2011 sollte bei zahlreichen Veranstaltungen auch das Museum am Neumarkt eine Rolle spielen, der evangelische Kirchentag stand zum Beispiel bevor.

„Während des Kirchentags und speziell an den Adventswochenenden waren wir tatsächlich an den Grenzen unserer Möglichkeiten angelangt. Besonders freuen wir uns über den großen Zuspruch von Familien. Der am 9. Juni eröffnete Verkehrsgarten erweist sich als Besuchermagnet", sagte Breuninger.

Beigetragen zum Erfolg haben auch mehrere publikumswirksame Sonderausstellungen wie die besonders erfolgreiche AWO-Ausstellung „4 Takte - 2 Räder" im Frühjahr, die Pilgerausstellung „Unterwegs für das Seelenheil" während des Kirchentags und das noch bis zum 15. April 2012 laufende britisch-deutsche Gemeinschaftsprojekt „Under Attack". Deutlich erweitert hat das Museum sein Führungsprogramm, auch die Verlängerung der täglichen Öffnungszeit von 17 auf 18 Uhr zahle sich aus, begründet der Direktor den Erfolg. Allein im zweiten Halbjahr stieg die Zahl der Familienbesuche um fast 40 Prozent an.

Mit Blick auf das bevorstehende neue Jahr hofft Breuninger auf eine Fortsetzung der Erfolgsbilanz in „seinem" Museum, das 2012 ab dem 5. und 6. Mai mit zwei Festwochen sein 60jähriges Bestehen feiern will. Dabei wird die neue Dauerausstellung „Luft - Reise" eröffnet.

Ab September wird den Besuchern in einer Sonderausstellung gezeigt, wie „Verkehr in der Steinzeit" bereits global möglich war. Diese Schau wird gemeinsam mit dem Chemnitzer Experimentalarchäologen Domenique Görlitz vorbereitet. Görlitz will im kommenden Jahr mit seinem Pappelholz-Einbaumschiff „ABORA" erneut versuchen, wie die Steinzeitmenschen den Atlantik zu überqueren.

Anlässlich des Dresdner Stadtfestes im August bereiten die Verantwortlichen gemeinsam mit der Sächsischen Dampfschiffahrt ein „Dampf-Schiff-Fest" vor. Dabei sollen den Besuchern dampfbetriebene Verkehrsmittel aller Art und jeden Alters präsentiert werden, darunter auch Gastfahrzeuge aus England.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 31.12.2011.

Peter Weckbrodt