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19:26 19.01.2020
Im Forum für zeitgenössische Fotografie Dresden. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Wer in diesen Tagen auf der Kamenzer Straße unterwegs ist, kann es nicht ignorieren: Das Erdgeschoss der Hausnummer 19 ist hell erleuchtet, drinnen sind große helle Räume mit Fotografien zu sehen. Hier etabliert sich gerade das Zentrum für zeitgenössische Fotografie Dresden.

Eröffnungsausstellung „Forum und Freunde“

Die Räume hat der Verein erst einmal für ein Jahr kostenlos von einem Spender zur Verfügung gestellt bekommen. Darüber ist vor allem der Vorsitzende Günter Starke glücklich. Denn lange ist das Zentrum mit seinen Ausstellungen und fotografischen Salons nur als Gast durch die Stadt gezogen. Allerdings immer an renommierten Plätzen – im Festspielhaus Hellerau, der Landeszentrale für politische Bildung und im Kunsthaus Raskolnikoff. Nun soll ein fester Treffpunkt in der Kamenzer Straße entstehen, wo zeitgenössische Fotografie gezeigt und der Austausch darüber gepflegt, wird.

Im Forum für zeitgenössische Fotografie Dresden: Günther Starke vor seiner Arbeit Adam und Eva. Quelle: Anja Schneider

Das Fotoforum hat es sich zur Aufgabe gemacht, zeitgenössische Fotografie in Dresden zu fördern. Die Arbeit begann im Jahr 2012, den Verein gibt es seit 2015. Heute hat er 26 Mitglieder. Zum Vorstand gehören Günter Starke, Thomas Bachler und Jürgen Schmidt – alles Fotografen-Ikonen.

Eröffnet werden die Räume mit der Ausstellung „Forum und Freunde“. 13 Fotografen des Forums suchten sich einen Partner, der geistesverwandt oder konträr zur eigenen Arbeit ist. Die Ausstellung zeigt, dass jeder Fotograf seine eigene Herangehensweise hat. So verbinden sich Jürgen Schmidts dichte Schwarz-weiß-Porträts „Annegret“ und „Clemens“ mit Göran Gnaudschuns farbigen Porträtaufnahmen „ Kim“ und „Enrico“ zu einer Fläche. Ausdrucksstark kommuniziert auch Thomas Bachlers Arbeit „Sonnenblume“ mit dem „Pelican with turnips“ des amerikanischen Fotografen Marian Drew.

Es gibt Reisefotografie, Fotografen, die zu Gedichten arbeiten, experimentelle Arbeiten, aber auch Künstler, die sich vorrangig mit Porträtfotografie beschäftigen. Besonders hervorzuheben ist der Beitrag von Tomasz Lewandowski, der eine sehr tief gehende Arbeit zu Minderheiten ausstellt. Berührend sind auch die Werke des Dresdner Fotografen Steffen Lipski.

Die Ausstellungsräume werden dreimal in der Woche geöffnet sein, Donnerstag und Freitag von 16 bis 19 Uhr und Samstags 14 bis 18 Uhr, die Aufsicht übernehmen die Mitglieder des Vereins.

Fotoforum, Kamenzer Str. 19

www.fotoforumdresden.de

Von Anja Schneider

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