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Regional Gut 2000 Besucher bei den 21. offenen ateliers dresden
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15:38 18.11.2019
In den Ateliers im Sandkasten erläutert Angela Weller (l.) den Besuchern die Technik des Actionpaintings. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Auch in diesem Jahr strömten wieder viele Kunstinteressierte während der „offenen ateliers dresden“ durch die Arbeitsräume von Dresdner Bildenden Künstlerinnen und Künstler.

Mit der Veranstaltung ermöglicht der Künstlerbund Dresden den Atelierbesuchern ein Eintauchen in die Arbeitswelt der Künstlerinnen und Künstlern und schiebt den direkten Kontakt zwischen Kunst-Konsumenten und Kunstschaffenden an.

Das Konzept geht auf. In vielen Ateliers bekommt man Kaffee, Tee, Kuchen oder Kekse angeboten, offen sichtbar die alltägliche Arbeitssituation eines Künstlers, Arbeitsutensilien, fertige neben unfertigen Arbeiten.

„Ich wollte immer schon mal wissen, was sich hinter Ihrer Tür verbirgt“ begrüßt ein Besucher Sophie Lindner in ihrem Atelier. Unkompliziert kommen beide miteinander über die präsentierten Kunstwerke ins Gespräch. „Mir bringt es viel Spaß, über meine Arbeitstechniken und die Motive meiner Arbeiten zu sprechen. Gleichzeitig bereichert mich die Erfahrung, was die Betrachter in meinen Werken entdecken.“

Bei Petra Schulze beugen sich drei Damen und ein Herr neugierig über ihre Grafiken, einige wechseln in den nächsten Tagen den Besitzer. Und so sieht man viele Menschen an diesem schönen November-Sonntag mit dem Lageplan aller teilnehmenden Ateliers durch die Straßen laufen.

Bei Silke Seyring (rechtes Bild) geht es um die individuelle Technik der keramischen Gestaltung. Quelle: Dietrich Flechtner

Erstaunt bis erschrocken stellt man aber auch die teils prekären Atelierraumverhältnisse in Dresden fest: Nicht wenige Ateliers haben keine Heizung, undichte Fenster und sind offensichtlich stark sanierungsbedürftig. Eigentlich kaum zumutbar. „Der Immobilienmarkt macht den in Dresden lebenden Künstlerinnen und Künstlern das Leben sehr schwer. Wir fordern deshalb schon lange Atelierräume, die vom Markt entkoppelt sind“, so Torsten Rommel, Geschäftsführer vom Künstlerbund.

Wie in den vergangenen Jahren zählte der Künstlerbund rund 2000 Besucher und kann damit stolz auf einen stabilen Zuspruch der Veranstaltung verweisen. Schon jetzt sollte man sich also den dritten Sonntag im November 2020 für die dann “22. offenen ateliers dresden“ freihalten.

www.offene-ateliers-dresden.de

Von DNN

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