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Regional GrooveStation bietet Dresdner Nachwuchsmusikern eine Plattform
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15:39 09.02.2019
Liam (l.) und Robert im Gespräch über das Musikformat „LiveLokal“. Quelle: Fabian Catoni
Dresden

Wer die lokale Musikszene in Dresden unterstützen will, der sollte von „LiveLokal“ gehört haben. Und damit das gleich klar ist – der Eintritt ist frei. Das Format, das seit Januar den neuen Namen trägt, zieht mittlerweile relativ konstant bis zu 100 Interessierte in die GrooveStation. Und der Abend bleibt auch nicht kurz. 20.30 Uhr geht es los und nach den Bands gibt es auch noch ein DJ-Programm. Von Disco bis Indie ist dann auch alles dabei.

Bevor die Veranstaltung den Namen „LiveLokal“ bekommen hat, hieß das Ganze Jamrock. Liam Floyd hatte mit seiner Band Paisley zum ersten Mal 2014 einen Auftritt in der GrooveStation. Der Sänger meint heute noch, dass es ein tolles Gefühl ist, in den Club zu kommen, bevor die Shows überhaupt losgehen. Seit Juni 2017 hat er auch die Zügel für das Veranstaltungsformat in die Hand genommen, denn er weiß: Lokale Bands brauchen eine Chance.

Nachwuchsförderung statt Profit

Es geht dabei weniger um den Profit, sondern viel mehr um die Musikförderung, denn „LiveLokal“ ist das einzige Format dieser Art in der Stadt. Und mit seinem Blick auf vergangene Gigs und Konzertplanungen weiß er, dass es nicht gerade wenig gute Bands in der Stadt und im Umland gibt. Ob das nun beispielsweise Lotta Sleeps oder Still Trees waren, die ihre Zuschauer begeistert haben, für fast jeden Musikgeschmack ist hier was dabei.

GrooveStation-Mitarbeiter Robert meint, der Förderbetrag für die Veranstaltungen schwanke zwar, aber die Stadt Dresden habe gemerkt, dass das Format zur Kulturförderung beiträgt. „LiveLokal“ findet mindestens einmal und maximal dreimal im Monat statt. Und wer ein Getränk kauft, der bereichert die Bands auch gleich um 50 Cent Kulturbeitrag.

Neben „LiveLokal“ finden vierteljährlich die „Shampoo-Shows“ statt. Bei den Konzerten finden sich immer wieder verschiedene Musiker zusammen und die GrooveStation stellt die Technik. Der gesamte Betrag des Abends wird dann an Organisationen gespendet, die einen Beitrag zur Hilfe von Geflüchteten leisten. So durfte u. a. Mission Lifeline von dem Spektakel profitieren. Auf die nächste Gelegenheit freut sich auch Liam ganz besonders, denn dann wird er am Mikrofon stehen. Wer das nicht verpassen will, sollte sich am 12. März ein Kreuz in den Kalender setzen.

Von Henry Hütt

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