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Regional Dresdner Spitzenklang in Hamburg – Staatskapelle gastierte in Elbphilharmonie
Nachrichten Kultur Regional Dresdner Spitzenklang in Hamburg – Staatskapelle gastierte in Elbphilharmonie
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10:45 07.02.2017
Als erster Spitzenklangkörper in der Elbphilharmonie zu Gast: die Staatskapelle Dresden.
Als erster Spitzenklangkörper in der Elbphilharmonie zu Gast: die Staatskapelle Dresden. Quelle: Matthias Creutziger
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Hamburg

Die Sächsische Staatskapelle Dresden hat die Hamburger Elbphilharmonie in ein Opernhaus verwandelt. Unter Leitung von Chefdirigent Christian Thielemann bot das Orchester aus Hamburgs Partnerstadt am Montagabend ein Programm ausschließlich mit Musik von Richard Wagner, der einst selbst als Hofkapellmeister in Dresden gewirkt hatte. Zunächst erklang der 1. Aufzug aus der „Ring“-Oper „Die Walküre“, nach der Pause sinfonische Stücke und „Brünnhildes Schlussgesang“ aus der „Götterdämmerung“.

Die Staatskapelle war damit das erste deutsche Spitzenorchester, das den neuen Klassiksaal in dem imposanten Bau an Hamburgs Hafen erkundete..Orchester und Chefdirigent zeigten sich begeistert von Akustik und Architektur.

Mit Anja Kampe („Sieglinde“und „Brünnhilde“), Stephen Gould (Siegmund) und Georg Zeppenfeld (Hunding) hatte Thielemann hochkarätige Gesangssolisten für sein Debüt in der Elbphilharmonie an der Seite. Thielemann vermochte in der glasklaren Akustik des neuen Konzertsaales die ganze Klangpracht seines Orchesters zu entfalten und sorgte damit für Begeisterung im Publikum.

Ursprünglich hatten die Dresdner auch ein eigens für sie geschriebenes Werk von Sofia Gubaidulina aufführen wollen. Da die russische Komponistin jedoch erkrankt war, wurde es nicht rechtzeitig fertig.

Von Kerstin Leiße