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Regional Dresden nimmt Abschied von Peter Schreier
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11:55 03.01.2020
Peter Schreier verstarb am 25. Dezember 2019 in Dresden. Quelle: Sebastian Kahnert/dpa
Dresden

Der offizielle Trauergottesdienst für Peter Schreier findet am 8. Januar, 16 Uhr in der Dresdner Kreuzkirche statt. Das teilt die Kreuzkirche mit. Die Öffentlichkeit kann sich an diesem Tag vom berühmten Sohn ihrer Stadt verabschieden. Die Beisetzung hingegen erfolge zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis. Der Kammersänger, Dirigent und Kunstpreisträger Dresdens war am 25. Dezember 2019 nach längerer Krankheit in seiner Heimatstadt im Alter von 84 Jahren verstorben.

Peter Schreier in seiner Zeit beim Kreuzchor. (aus dem Buch "Peter Schreier", Foto aus dem Privatarchiv des Künstlers) Quelle: privat

Der Dresdner Kreuzchor unter der Leitung von Kreuzkantor Roderich Kreile und Kreuzorganist Holger Gehring werden die musikalische Gestaltung der Trauerfeier übernehmen. Superintendent Christian Behr halte die Liturgie und Pfarrer Markus Deckert aus Loschwitz – der Heimatgemeinde Peter Schreiers – die Predigt, heißt es in der Ankündigung. Roderich Kreile wird in einer Ansprache die Lebensleistung Peter Schreiers würdigen.

Die Karriere des weltbekannten Tenors begann einst im Dresdner Kreuzchor. Nach seinem Gesangsstudium sang er unzählige Male in der Kreuzkirche beeindruckend die Solopartien in Oratorien und vor allem in den Passionen Johann Sebastian Bachs. Dies tat er selbst dann noch, als er bereits ein weltweit gefeierter Star auf den großen Opernbühnen der Welt und Liedgestalter war. Peter Schreier war in seinen musikalischen Wurzeln durch die Kirchenmusiktradition in Sachsen geprägt. Er fühlte sich deren Fortbestand und Weiterentwicklung zeitlebens verbunden – insbesondere dem Dresdner Kreuzchor und dessen Heimatkirche, der Kreuzkirche zu Dresden.

Die Kreuzkirche Dresden öffnet ihre Türen eine Stunde vor Beginn für alle Besucher des Trauergottesdienstes. Dieser kann ohne Voranmeldung besucht werden. Platzreservierungen sind nicht möglich.

Von Kerstin Leiße

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