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Regional Bohren nach Erkenntnis – Kunst zum 13. Februar
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Dresden: 13. Februar - Bohren nach Erkenntnis

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08:02 13.02.2021
Julian Bellini baute am Donnerstagnachmittag im Rahmen der Performance „Heinz baut - Eine himmlische Sondierbohrung nach Erkenntnis“ am Königsufer vor der Kulisse der Dresdner Altstadt einen Turm aus Eschenstangen und Hanfseilen.
Julian Bellini baute am Donnerstagnachmittag im Rahmen der Performance „Heinz baut - Eine himmlische Sondierbohrung nach Erkenntnis“ am Königsufer vor der Kulisse der Dresdner Altstadt einen Turm aus Eschenstangen und Hanfseilen. Quelle: André Wirsig
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Heute endet die Woche des Erinnerns. Seit 8. Februar haben Künstler auf Einladung der Initiative #weltoffenesdresden an wichtigen Punkten in der Stadt zur Auseinandersetzung mit der Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 aufgefordert. Unser Bild zeigt die Aktion der Georg Traber Produktion aus der Schweiz. Am Königsufer errichtete Julian Bellini bei der Performance „Heinz baut – Eine himmlische Sondierbohrung nach Erkenntnis“ einen Turm aus 47 Eschenstangen und Hanfseilen. Andere Kunstwerke sind zum Beispiel auf dem Neumarkt, vor dem Kulturpalast und vor der Semperoper sehen.

Dresden erinnert alljährlich am 13. Februar an Krieg und Zerstörung. Seit Jahren missbrauchen Rechtsextreme den Gedenktag für ihre Zwecke. Auch in diesem Jahr werden 500 von ihnen in der Altstadt erwartet. Dagegen gibt es auch in diesem Jahr Widerstand auf der Straße. Die hiesige Polizei wird unterstützt durch die Sächsische Bereitschaftspolizei, die Bundespolizei und Beamte aus Sachsen-Anhalt.

13. Februar

Am 13. Februar gedenken die Dresdner der Zerstörung ihrer Stadt im Zweiten Weltkrieg. Jedes Jahr instrumentalisieren aber auch Rechte den Gedenktag für sich.

Infos, Termine, Meinungen – Unser Themenspecial zum 13. Februar

Wegen der Pandemie hat die Stadt diesmal die Menschenkette abgesagt und einen virtuellen Ersatz geplant. Dort können Dresdner Gesicht zeigen, indem sie ein Foto von sich einschicken, das dann an Rathaus, Kreuzkirche, Frauenkirche, Synagoge und Schauspielhaus projiziert wird. Bis gestern waren bereits 1200 Fotos von Dresdnern hochgeladen worden.

Von DNN