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Regional Bauzäune im Museum - Experiment mit junger Kunst in Dresden
Nachrichten Kultur Regional Bauzäune im Museum - Experiment mit junger Kunst in Dresden
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14:13 19.11.2017
In einer 24-Stunden-Ausstellung sind ab Dienstag Werke von 150 jungen Künstlern aus Sachsen sowie Berlin, Halle (Saale), Wien und Norwegen in Dresden zu sehen. Quelle: Archiv
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In einer 24-Stunden-Ausstellung sind ab Dienstag Werke von 150 jungen Künstlern aus Sachsen sowie Berlin, Halle (Saale), Wien und Norwegen in Dresden zu sehen. Jedem der Schöpfer, die einem Aufruf der Jungen Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) zur Teilnahme folgten, stehen in der Kunsthalle im Lipsiusbau zwei mal zwei Meter Fläche zur Verfügung, sagte die Geschäftsführerin des SKD-Freundeskreises, Maria Krusche, beim Aufbau am Samstag. An Wänden und Bauzäunen hängen Ölgemälde, Collagen, Zeichnungen, Fotos und Lithografien - von verlassenen Landschaften über Aktstudien und verstörende Selbstporträts bis zum Totenkopf.

Die Jungen Freunde, die bei ihren „Lipsius Vibes“-Partys bisher immer eine Ausstellung der SKD anschauen, sorgten diesmal selbst für Kunst. „Von allen - Für alle“ kommt ohne Kuratoren aus, die Schöpfer gestalten die Schau selbst. „Jeder zwischen 18 und 35, der sich zum Künstler berufen fühlt, konnte mitmachen“, sagte Krusche. Studenten und Absolventen von Kunsthochschulen, Autodidakten und Hobbykünstler geben Auskunft zu ihren Werken, bevor das untere Foyer zur Tanzfläche wird. Die erst- und einmalige Schau ist am nächsten Tag für Publikum geöffnet, bei freiem Eintritt. „Es ist ein Experiment.“

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Die Jungen Freunde sind ein Teil des Vereins Freunde der SKD mit eigenem Veranstaltungsprogramm und 650 Mitgliedern.

dpa

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