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Kultur Weltweit Udo Lindenberg und mehr Albumtipps
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20:30 17.12.2018
Quelle: Fotolia
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Hannover

Udo Lindenberg: Das Vermächtnis der Nachtigall (1983–1989): Auf Klassenfahrt nach West-Berlin hatte fast jeder den Text von „Sonderzug nach Pankow“ drauf. Erich Honecker, der Oberindianer, ließ Lindenberg, das Jodeltalent, einmal unter Bewachung im Republikpalast auftreten, ansonsten hatte dieser Lokalverbot in der DDR. Wir lernten: Musik weht locker über Mauern hinweg, stößt aber dennoch an Grenzen. 17 Alben aus Udos Zwischenjahren in der Superbox. Darauf einen Feierlikör!

Udo Lindenberg: Das Vermächtnis der Nachtigall Quelle: Label

The 1975: A Brief Inquiry into Online Relationships. Hier singt sogar Siri mit. Man hört die Einflüsse der Kompliziert-Pop-Band aus Manchester ganz genau. Es sind Joy Division, Drake und, na klar, Radiohead. In England wird Elizabeth II. 1975 demnächst den „Ok Computer“-Orden für den Sound der Stunde verleihen.

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The 1975: A Brief Inquiry into Online Relationships Quelle: Label

Jeff Tweedy: Warm. Seit jeher schreibt der Wilco-Chef Lieder über die Einsamkeit von Erwachsenen, über Menschen, die einerseits stark sein sollen, sich andererseits hilflos fühlen in einer komplizierten, verkommen wirkenden Welt. Auf seinem ersten Soloalbum sehnt er eine neue biblische Flut herbei. „Let’s Go Rain.“ Die Neil-Young-Werdung des 51-Jährigen schreitet voran.

Jeff Tweedy: Warm Quelle: Label

Von Mathias Begalke