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Kultur Weltweit Herbstlektüre: Die Werke dieser Stars sollten Sie lesen
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15:34 28.10.2019
Stephen King hat mit „Das Institut“ einen weiteren Bestseller vorgelegt.

Gerade haben Sebastian Fitzek (48) mit „Das Geschenk“ und Cecelia Ahern (38, „Postscript“) ihre neuen Werke veröffentlicht. Die beiden Autoren reihen sich damit ein in die Liste der Stars, die für beste Unterhaltung im Herbst sorgen. Hier gibt es noch mehr Tipps für Buch-Fans:

„Opfer 2117“ von Jussi Adler-Olsen

Der dänische Bestsellerautor Jussi Adler-Olsen (69) schickt Carl Mørck und das Sonderdezernat Q mit „Opfer 2117“ in ihren achten Fall: An Zyperns Küste wird eine tote Frau aus dem Nahen Osten angespült. Sie ist allerdings nicht ertrunken, wie der Journalist, der ihr Foto um die Welt gehen lässt, zunächst denkt – es war Mord. Und für Mørcks Kollegen und Freund Assad ist die Frau keine Unbekannte. Gleichzeitig bereitet sich in Kopenhagen ein junger Mann mit einem Killerspiel auf einen Amoklauf vor ... Nicht nur über Assad und seine Vergangenheit erfahren die Leser mit dieser Geschichte nun endlich mehr, auch Rose ist mit von der Partie – und natürlich Mørck, der gerade sein Liebesleben genießt.

„Das Institut“ von Stephen King

US-Star Stephen King (72) hat mit „Das Institut“ einen weiteren Bestseller vorgelegt. In dem Roman geht es um Kinder mit übernatürlichen Fähigkeiten, die von ihren Eltern weggerissen und eingesperrt werden. Luke, Kalisha, Nick, George, Iris und Avery finden sich im „Institut“ wieder, in dem an den Kindern Versuche durchgeführt werden, die nicht immer gut enden. Und bisher ist noch niemanden die Flucht gelungen ... Ein Muss für alle Fans von Stephen King!

„Blackbird“ von Matthias Brandt

Er gilt als einer der besten deutschen Schauspieler, Matthias Brandt (58) ist aber auch als Schriftsteller erfolgreich. In seinem Roman „Blackbird“, der Ende der 70er-Jahre spielt, erzählt er von Motte. Der 15-Jährige muss gerade einiges wegstecken, seine Eltern lassen sich scheiden, das Haus wird verkauft, und sein bester Freund Bogi wird schwer krank. Und dann verliebt er sich auch noch ... Wie Motte mit all dem zurechtkommt, daran lässt er seine Mutter und seine Freunde zwar nicht gerne teilhaben, die Leser aber schon. Und die bringt er damit sowohl zum Lachen als auch zum Weinen.

„Der Ursprung der Welt“ von Ulrich Tukur

Auch „Tatort“-Star Ulrich Tukur (62) ist viel mehr als ein Schauspieler. Er macht Musik und schreibt Bücher. Sein Roman „Der Ursprung der Welt“ ist Anfang Oktober erschienen. Paul Goullet flieht im Jahr 2033 vor dem Chaos in Deutschland nach Paris. Dort fällt ihm ein altes Fotoalbum in die Hände, dessen Bilder offenbar ihn selbst zeigen. Er folgt der Spur seines Doppelgängers, und dabei scheint sich sein Leben mit dem des Mannes über die Zeit hinweg zu verweben. In Visionen und Träumen findet er sich zur Zeit des Zweiten Weltkriegs wieder, in der Rolle des Fremden.

„Kühn hat Hunger“ von Jan Weiler

Sehr viel leichter geht es da in Jan Weilers (51) „Kühn hat Hunger“ zu. Der Kommissar will in seinem dritten Fall auch tatsächlich leichter werden. Unter anderem, um sich nach seinem Seitensprung wieder für seine Ehefrau attraktiver zu machen. Hilfe beim Abnehmen erhofft sich Kühn durch ein umstrittenes Buch für Männer. Dessen Autor schreibt ihm nicht nur vor, wie lange er nichts essen darf, sondern auch, wie er mit seinen Mitmenschen umzugehen hat. Das verwirrt den hungernden Polizisten, der mit seinem ehemaligen Freund Steierer gerade um eine Beförderung kämpft und nebenbei auch noch einen Mord aufklären muss: Eine junge Frau wurde brutal getötet und die Polizei tappt erst mal im Dunkeln ...

„Schwarzer Leopard, roter Wolf: Dark Star 1.“ von Marlon James

Mit „Schwarzer Leopard, roter Wolf“ feierte der auf Jamaika geborene Schriftsteller Marlon James (48) in den USA einen großen Erfolg. Sucher, ein Jäger mit besonderem Sinn, muss einen Jungen finden, der vor drei Jahren spurlos verschwand. Seine Fährte führt ihn durch Wälder und Städte, zu Gestaltwandlern, Ausgestoßenen und Hexen. Bevor der Fantasy-Roman veröffentlicht wurde, bezeichnete ihn der Autor einmal selbst im Scherz als ein „afrikanisches ‚Game of Thrones’“. Was die Sexszenen und das Blutvergießen betrifft, hat er aber wohl doch ernst gemacht. Die Leser dürfen sich auf eine neue Welt mit faszinierenden Figuren freuen.

„Der zweite Schlaf“ von Robert Harris

Der britische Bestsellerautor Robert Harris (62) nimmt die Leser in seinem neuen Werk „Der zweite Schlaf“ mit in eine düstere Zukunft, in der die Kirche das Sagen hat. Eine Katastrophe hat die moderne Welt ausgelöscht, es herrschen mittelalterliche Verhältnisse. Der junge Priester Fairfax wird vom Bischof in ein Dorf entsandt, um dort die Beisetzung eines Pfarrers zu regeln. In der Umgebung finden sich besonders häufig jene verbotenen Artefakte aus vergangener Zeit – Münzen, Scherben, Plastikspielzeug –, die der verstorbene Pfarrer akribisch gesammelt hat. Haben sie etwas mit seinem mysteriösen Tod zu tun?

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