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Kultur Weltweit Cannes: Elton John und Taron Egerton singen gemeinsam „Rocketman“
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12:13 17.05.2019
Findet sich junges Ich auf der Leinwand ganz toll: Elton John (links) und der „Rocketman“-Film-Elton Taron Egerton. Quelle: imago images / Doug Peters
Cannes

Für Elton John ist es ein Heimspiel: Geschätzte 30 Kilometer ist seine großzügige Belle-Epoque-Villa bei Nizza entfernt von Cannes, in der er gern urlaubt. Damit war klar, dass er sich diesen Auftritt bei den Filmfestspielen nicht entgehen lassen würde – zumal er sich hier nicht als Musiker, sondern als leibhaftiger Produzent blicken lässt: Zusammen mit seinem Ehemann David Furnish zeichnet er verantwortlich für das Musical „Rocketman“ und kann sich somit nun selbst auf der Leinwand bewundern – in Gestalt des singenden Jungstars Taron Egerton, Kinofans bislang bekannt als „Eddie the Eagle“ und „Robin Hood“, von nun an als Elton John.

Nun ist der echte Sir Elton John in Cannes aufgeschlagen und hat einen Riesenwirbel an der Croisette verursacht. So viele Paradiesvögel haben hier ja in diesem Jahr noch nicht vorbeigeschaut. Seine dreijährige und bis 2020 dauernde Abschiedstournee namens „Farewell Yellow Brick Road Tour“ hat er eigens unterbrochen.

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Elton John ist von seinem eigenen Film begeistert

Von dem eigenhändig produzierten Film ist Elton John selbstverständlich begeistert. Zwischenzeitlich hat er sich sogar mit seinem Hauptdarsteller auf der Leinwand verwechselt: „Ich habe nicht gedacht, dass das Taron ist. Ich dachte, dass ich das bin. Und das ist das größte Kompliment, dass ich ihm machen kann“, hat er den Branchenblättern in Cannes erzählt.

Und die Begeisterung hält auch nach der Premiere an. Da hat sich Elton John nämlich mit seinem Hauptdarsteller Taron Egerton zusammengetan und im Anschluss an der Party am Carlton Beach noch ein kleines Ständchen gebracht. Es war – Überraschung – „Rocketman“.

Nimmt ein Bad in der Fotografenmenge: Elton John. Quelle: Joel C Ryan/Invision/AP/dpa

Für Egerton hat sich das wohl nicht immer so toll angefühlt: Er war nach eigenen Worten höllisch nervös, wenn sein anderes Ich plötzlich am Set auftauchte. Das hat der Maestro allerdings nicht allzu oft getan, dafür aber als Kontrollfreak jeden Abend die Filmmuster genau studiert. Sie müssen ihm gefallen haben, was auch nicht weiter verwundert: Schließlich hat er Egerton selbst für die Rolle ausgewählt.

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Das Biopic beschäftigt sich mit der ersten Hälfte von Elton Johns Leben – was schon mal eine hervorragende Ausgangslage ist: Ein Sequel ist möglich. Elton John hat schließlich auch schon 72 Jahre auf dem Buckel. Da müssten sich doch noch ein paar Episoden mit Drogen oder freizügigem Sex finden lassen.

Die Erwartungen an „Rocketman“ sind riesengroß – und daran ist der Queen-Film „Bohemian Rhapsody“ schuld: 900 Millionen Dollar hat das Werk im vorigen Jahr eingespielt, darüber hinaus vier Oscars eingestrichen. Diese Zahlen gilt es jetzt zu toppen. Cannes ist dafür eine prima Adresse.

Von Stefan Stosch / RND

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