Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Kultur Weltweit „Der Distelfink“ - Trauer, die nicht enden will
Nachrichten Kultur Kultur Weltweit „Der Distelfink“ - Trauer, die nicht enden will
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:00 24.09.2019
Die Pflegemutter will nur das Beste: Theo (Oakes Fegley) und Mrs. Barbour (Nicole Kidman). Quelle: Macall Polay/Warner Bros./dpa

Ein einziger schrecklicher Moment kann ein Leben prägen und einen Menschen entwurzeln: Davon erzählt Regisseur John Crowley nach dem mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Roman von Donna Tartt.

Der 13-jährige Theo (Oakes Fegley) verliert seine Mutter bei einem Bombenattentat im Museum, ein Sterbender gibt ihm einen Ring und bittet ihn, das kleine und sehr wertvolle Bild „Der Distelfink“ zu stehlen.

Nach Stationen bei einer Pflegefamilie (Nicole Kidman als Pflegemutter) und bei seinem Vater macht der junge Mann (gespielt nun von Ansel Elgort) Karriere als Antiquitätenhändler in New York. Doch dann durchrütteln Intrigen um das gestohlene Bild seine Existenz. Die Suche nach einem festen Platz im Leben bleibt trotz tiefer Freundschaften und auch Liebesbeziehungen erfolglos.

Trauer und Schuldgefühle definieren den Charakter eines Mannes, dem Hoffnung und Zukunft aufgrund der traumatischen Vergangenheit immer wieder entgleiten. Dieses zu Herzen gehende Drama mit starken Bildern und epischer Wucht dreht sich um die bewegende Frage nach Schicksal oder Zufall.

„Der Distelfink“, Regie: John Crowley, mit Ansel Elgort und Nicole Kidman, 150 Minuten, FSK 12

Lesen Sie auch: Neu im Kino - das sind die aktuellen Filmstarts

Von Margret Köhler/RND

Die Vorfreude auf „Die Eiskönigin 2“ ist bei allen Disney-Fans groß. Ein neuer Trailer gibt nun spannende Details zur Handlung preis: Im Mittelpunkt wird ein verwunschener Wald stehen.

24.09.2019

Im Wettlauf mit der Wirklichkeit: Der französische Regisseur François Ozon klagt in dem aufrüttelnden Drama „Gelobt sei Gott“ (Kinostart: 26. September) die katholische Kirche an - und mischt sich in einen noch nicht abgeschlossenen Missbrauchsfall ein.

24.09.2019

Vor 50 Jahren erschien das Album „Abbey Road“ der Beatles. Es zeigt die berühmteste Band der Popgeschichte auf der Höhe ihres Könnens, dokumentiert aber zugleich den Zerfall der Gruppe in vier Einzelkünstler. Zum Jubiläum kommt es neu gemixt auf den Markt.

27.09.2019