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Kultur Weltweit Bundeskunsthalle Bonn zeigt Gurlitt-Sammlung
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14:31 01.11.2017
Das Gemälde „Maschka“ von Otto Mueller wird im Kunstmuseum in Bern im Rahmen einer Pressekonferenz zur Restaurierung der Gurlitt-Bilder ausgestellt. Quelle: dpa
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Bonn/Bern

Die Bundeskunsthalle in Bonn zeigt ab Freitag Gemälde, Zeichnungen, Grafiken und Skulpturen aus der Sammlung des umstrittenen Kunsthändlers Cornelius Gurlitt. Bis zum 11. März ist zeitgleich in Bonn und dem Kunstmuseum Bern unter dem Titel „Bestandsaufnahme Gurlitt“ eine Auswahl aus dem Nachlass des Kunsthändlers (1932-2014) zu sehen, wie das Museum ankündigte.

Die Bundeskunsthalle präsentiert unter anderem das Gemälde „Waterloo Bridge“ von Claude Monet, die Skulptur „Kauernde“ von Auguste Rodin, eine Grafik von Albrecht Dürer sowie Zeichnungen von Aristide Maillol und Francois Boucher.

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In den Ausstellungen in Bonn und Bern sind Bilder, Grafiken und Skulpturen aus der Sammlung des umstrittenen Kunsthändlers zu sehen. Blicken Sie sich durch die Bildergalerie.

Unterschiedliche Perspektiven

Die Bonner Ausstellung trägt den Untertitel „Der NS-Kunstraub und die Folgen“. Sie soll die Schicksale von Kunstsammlern oder -händlern beleuchtet, die durch die Nationalsozialisten enteignet worden waren. Zudem werden erstmals Dokumente aus dem schriftlichen Nachlass des Nazi-Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt gezeigt, dem Vater von Cornelius Gurlitt. Das Kunstmuseum Bern legt den Fokus auf die von den Nationalsozialisten sogenannte „Entartete Kunst“.

Der im Mai 2014 gestorbene Cornelius Gurlitt hatte seine Sammlung dem Kunstmuseum Bern vermacht. 2012 war die Sammlung beschlagnahmt worden. Seitdem wird nach der Herkunft der Bilder geforscht.

Von RND/epd