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Nachrichten Gewinner und Verlierer im Tierreich 2018
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15:32 27.12.2018

Gewinner und Verlierer im Tierreich 2018

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Berggorillas: 2018 stieg die Gesamtzahl der sanften Riesen laut WWF auf mehr als 1000 Individuen. In einer aktuellen Bestandsuntersuchung zählten Wissenschaftler nun 604 Berggorillas in den Bergwäldern rund um den Nationalpark Virunga. Eine Bestandszunahme von 26 Prozent in diesem wichtigen Rückzugsgebiet seit 2010. Doch Wachsamkeit tut not: Wilderei, Krankheiten und Klimawandel bedrohen die haarige Verwandtschaft, warnen Experten. Über allem schwebe das Damoklesschwert der geplanten Ölförderung im Virunga-Nationalpark, heißt es vom WWF. Erst einmal sind sie aber: Gewinner.

Quelle: dpa

Waldrapp: Die nicht gerade ansehnlichen Vögel mit schwarzem Gefieder und langem, gebogenen Schnabel galten früher als Delikatesse - Überjagung führte im 17. Jahrhundert zu ihrem Aussterben in Mitteleuropa. Ein von der Europäischen Union unterstütztes Projekt hat zum Ziel, den seltenen Zugvogel wieder anzusiedeln. Bis Ende 2019 sollen wieder 120 Waldrappe zwischen nördlichem Alpenvorland und Toskana ziehen. Mangels erwachsener Leittiere flogen erste Exemplare mit menschlicher Navigationshilfe vom Bodensee ins Winterquartier nach Italien - in Begleitung eines Leichtflugzeugs. Gewinner.

Quelle: dpa
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