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Nachrichten Baum des Jahres: Die Sieger der vergangenen 10 Jahre
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16:29 24.10.2019

Baum des Jahres: Die Sieger der vergangenen 10 Jahre

Die Flatter-Ulme (Ulmus laevis) wurde 2019 zum Baum des Jahres gekürt. Spannend sei laut Stiftung Baum des Jahres ihr vielseitiges Potential, besonders in der Stadt. Denn im Gegensatz zu Berg- und Feld-Ulme ist die Flatter-Ulme sehr viel widerstandsfähiger und gegen Ulmenkrankheiten gewappnet. So macht ihr ein dauerhaft feuchter Boden und längere Überflutungsperioden nicht aus. Die Stiftung Baum des Jahres hebt hervor, dass die Flatter-Ulme bereits seit der letzten Eiszeit Teil des Ökosystems ist - und damit deutlich macht, dass sie die verschiedensten Klimabedingungen überleben kann.

Quelle: picture alliance / Bildagentur-o

Die Esskastanie (Castanea sativa) wurde 2018 Baum des Jahres. Sie ist in Deutschland eine seltene Baumart, aber laut Stiftung Baum des Jahres auch eine der eindrucksvollsten. Die Esskastanie bietet zahlreichen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum, sie ist tolerant, was den Klimawandel angeht und wegen ihrer Maronen beliebt. Laut Stiftung Baum des Jahres wird die Esskastanie in den deutschen Wäldern in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

Quelle: picture alliance/dpa

Die Fichte ist ein viel diskutierter Baum. Denn einerseits „rettete“ die Fichte die deutschen Wälder, als diese gegen Ende des 18. Jahrhunderts stark heruntergewirtschaftet waren. Die Fichte war anspruchslos und sorgte damit dafür, dass Wälder erfolgreich aufgeforstet wurden. Doch aus ökologischer Sicht ist die Fichte ungünstig, da sie laut Stiftung Baum des Jahres für Versauerung und Nährstoffverlust des Waldbodens sorgt. Nichtsdestotrotz habe man der Fichte „einiges zu verdanken“, was den in Deutschland am häufigsten vorkommenden Baum zum Baum des Jahres 2017 machte.

Quelle: picture alliance/dpa