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Digital Vor allem jüngere Menschen fallen auf „Tech-Support“-Betrug herein
Nachrichten Digital Vor allem jüngere Menschen fallen auf „Tech-Support“-Betrug herein
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08:30 15.10.2018
Junge, online-affine Nutzer gehen am häufigsten „Tech-Support“-Betrügern auf den Leim. Quelle: Matthias Balk/dpa
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München

Es kann ein Anruf von einem vermeintlichen Windows-Service-Mitarbeiter sein: Wir haben ein Problem mit Ihrem Computer festgestellt. Weil der Rechner zum Beispiel mit Viren befallen sei, soll der Betroffene dem angeblichen Service-Mitarbeiter Fernzugriff gewähren. Doch statt technischen Support zu geben, installiert der einen Trojaner. Andere dagegen versuchen es über ein Pop-Up-Fenster oder eine Spam-E-Mail, doch das Ziel ist immer gleich: Die Tech-Support-Betrüger, die sich als Service-Mitarbeiter großer Technologie-Unternehmen ausgeben, wollen nicht helfen, sondern Schaden anrichten und Geld ergaunern.

Weltweit 63 Prozent der Menschen haben im vergangenen Jahr einen solchen Betrugsversuch erlebt, in Deutschland waren es 52 Prozent. Das zeigt eine aktuelle Studie des Unternehmens Microsoft. In den meisten Fällen wurden die Nutzer dazu aufgefordert, Software herunterzuladen oder eine Website aufzurufen. Am häufigsten erfolgte der Betrug über ein Pop-Up-Fenster und Pop-Up-Werbung, aber auch über Spam-Mails (37%), Umleitungen auf Websites (36%) und per Telefon (27 Prozent) wurden die Opfer kontaktiert.

Vor allem junge Nutzer fallen auf Scams herein

Tatsächlich waren die Betrüger dabei auch oft genug erfolgreich. So gaben 19 Prozent der Befragten an, sich auf den Betrug eingelassen zu haben. Das heißt, sie gaben zum Beispiel ihre Kreditkarteninformationen preis, luden Software herunter oder erlaubten den Kriminellen, auf ihren Computer zuzugreifen.

Die Vermutung liegt vielleicht nahe, dass es vor allem ältere Nutzer sind, die auf diese Maschen hereinfallen. Doch das stimmt nicht. Denn vor allem die Generation Gen Z (zwischen 18 und 23 Jahren) und Millennials (zwischen 24 und 37 Jahren) ließen sich auf einen Betrugsversuch ein, lautet das Ergebnis der Microsoft-Studie. Dies gehe vermutlich darauf zurück, dass gerade junge Menschen sich viel risikoreicher durch das Internet bewegen und ihre Expertise falsch oder überschätzen.

In Deutschland waren es laut Studie vor allem die eigentlich ja online-affinen Millennials, die den Betrügern auf den Leim gingen. Insgesamt seien die Deutschen leichtgläubiger geworden, urteilt die Studie: Während 2016 nur 7 Prozent sich auf einen Tech-Support-Betrugsversuch eingelassen haben, waren es 2017 13 Prozent. Dabei hatten 4 Prozent einen finanziellen Schaden.

Von asu/RND

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