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Digital Polizei verspottet erfolglosen Hamburger SV
Nachrichten Digital Polizei verspottet erfolglosen Hamburger SV
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00:06 03.11.2016
HSV-Trainer Markus Gisdol: Auf Twitter spottete die Polizei über die erfolglosen Hamburger.  Quelle: dpa / Polizei Grafschaft Bentheim
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Hamburg

In Meppen hatten Polizisten am Montagmorgen einen jungen Autofahrer kontrolliert. Dabei stellten sie fest, dass der 19-Jährige Drogen genommen hatte. Er müsse deshalb mit einem vierwöchigen Fahrverbot, 500 Euro Bußgeld und zwei Punkten in Flensburg rechnen, erklärte Polizeioberkommissar Dennis Dickebohm – und schrieb auf Twitter: „19-Jähriger jetzt punktgleich mit dem HSV.“

Polizist: „Ich bin Leid durchaus gewohnt“

Er selbst ist kein HSV-Fan, aber auch kein Anhänger des SV Werder Bremen – sein Herz schlägt stattdessen für den SV Meppen, erzählte Dickebohm. „Deswegen bin ich Leid durchaus gewohnt.“ Der Verein spielt in der Regionalliga Nord, steht aber immerhin auf dem ersten Tabellenplatz.

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Auf den Tweet habe er viele Reaktionen erhalten – die meisten seien positiv gewesen, sagte Dickebohm. Der Bundesligist selbst habe sich aber nicht gemeldet. Sollten die Hamburger endlich einmal gewinnen, ist der Polizei-Oberkommissar vielleicht etwas netter zum HSV: „Das will ich noch nicht verraten“.

Denn: Polizei-Meldungen müssten natürlich sachlich formuliert werden. Aber auf Twitter passe man sich der Sprache des Mediums und der Zielgruppe an, sagte Dickebohm.

Mal komisch, mal makaber: Weitere Tweets der Polizei

Von RND/wer