Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Digital Google Chrome will Blockade der Zurück-Funktion unterbinden
Nachrichten Digital Google Chrome will Blockade der Zurück-Funktion unterbinden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:54 19.12.2018
Google Chrome will künftig das Blockieren der Zurück-Funktion verhindern. Quelle: Britta Pedersen/dpa
Hannover

Jeder kennt es: Man zappt zwischen den geöffneten Tabs und klickt aus Versehen auf einen Link. Plötzlich gibt es kein Zurück mehr, man sitzt fest. Der Zurück-Button wird wie wild geschunden, doch man wird immer wieder dort hin zurückgespült, wo man eigentlich weg wollte.

Googles Chrome-Team hat dem Problem einen Namen gegeben: „History Manipulation“. Das Ergebnis bei diesem Phänomen ist immer gleich – Frustration. Wie „9to5Google“ berichtet, wollen die IT-Cracks aus dem Silicon Valley nun dagegen vorgehen.

Demnach sollen diese Webseiten markiert werden, damit sie künftig übersprungen werden können. Nerviges Dauerklicken dadurch verhindert werden. Wie Google diese Seiten bestimmen möchte, ist unklar. Das Problem der „History Manipulation“ steht allerdings bereits seit zwei Jahren auf der Agenda.

Welche Funktion hat die Blockade der Zurück-Funktion?

Betreiber, der genannten Webseiten, wollen Nutzer länger auf ihrer Seite halten. Das hat vor allem werbliche Gründe. Dieser Trick dient dazu, dem User zusätzliche Werbung unterzujubeln. Dadurch werden Werbe-Banner länger dargestellt, als es sonst der Fall wäre.

Weiterlesen:
Google und Facebook zahlen Strafe wegen mangelnder Transparenz

Von RND/ka

Mit einem Trick versuchen Betrüger, an die persönlichen Daten von Sparkassen-Kunden zu gelangen. Verbraucherzentralen raten Bankkunden, gar nicht erst zu reagieren.

02.01.2019

Facebook betont immer wieder, dass es keine Nutzerdaten verkauft. Das heißt aber nicht, dass das Unternehmen nicht mit Daten handelt. Ein Medienbericht wirft nun ein Licht auf die Datenabkommen, die Facebook mit großen Tech-Firmen wie Microsoft, Amazon und Spotify abschloss.

19.12.2018

Google und Facebook haben gegen ein Gesetz zur Wahlkampffinanzierung verstoßen. Deshalb müssen die beiden Tech-Konzerne im US-Bundesstaat Washington nun eine Strafe von 400.000 Euro zahlen.

19.12.2018