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Verschiedene Schutzhandschuhe testen

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13:21 01.02.2021
Je nach Tätigkeit kommt es bei Schutzhandschuhen nicht nur auf eine möglichst hohe Robustheit an. Auch andere Eigenschaften sind wichtig.
Je nach Tätigkeit kommt es bei Schutzhandschuhen nicht nur auf eine möglichst hohe Robustheit an. Auch andere Eigenschaften sind wichtig. Quelle: Inga Kjer/dpa-tmn
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Köln

Um Schnitte, Abschürfungen und Risswunden bei mechanischen Arbeiten zu vermeiden, sollten Beschäftigte die richtigen Schutzhandschuhe tragen. Dabei kommt es nicht immer allein auf die Robustheit an, erklärt die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) in ihrer Zeitschrift "impuls" (Ausgabe 01/2021).

Denn je schnittresistenter etwa ein Handschuhe ist, desto steifer sei auch das Material, erklärt BG ETEM-Experte Norbert Schilling in dem Beitrag. Bei filigranen Arbeiten empfinden Beschäftigte das womöglich eher als störend. Sie sollten deshalb nicht ausschließlich auf hohe Werte für Festigkeit bei Schnitten und Abrieb der Handschuhe achten.

Schilling empfiehlt stattdessen möglichst zwei bis drei Handschuhtypen zur Probe anzuschaffen, um im Arbeitsalltag zu testen, welcher Schutzhandschuh am besten geeignet ist. Als Kriterien für die Entscheidung können zum Beispiel das Tastgefühl, die statische Elektrizität oder auch die Griffigkeit infrage kommen.

Grundsätzlich werden Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken nach der DIN Norm EN 388:2019 zertifiziert und erhalten verschieden hohe Werte für die Prüfkriterien zur Festigkeit. Zu erkennen sind sie an einem kleinen Hammer-Piktogramm. Die vierstellige Zahlenkombination gibt Aufschluss, welche Werte der Handschuh erreicht.

Auf der Suche nach passenden Schutzhandschuhen kann zum Beispiel das Online-Suchformular der BG ETEM helfen. Achtung: Bei Arbeiten an rotierenden Teilen sind Handschuhe absolut tabu, mahnt die BG ETEM.

© dpa-infocom, dpa:210201-99-254662/2

dpa