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Interdisziplinäre Studiengänge bieten oft gute Jobchancen

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13:58 01.03.2021
Bio und Mathe, Wirtschaft und Psychologie: Arbeitgeber wissen das fächerübergreifende Know-how interdisziplinärer Studienabsolventen zu schätzen.
Bio und Mathe, Wirtschaft und Psychologie: Arbeitgeber wissen das fächerübergreifende Know-how interdisziplinärer Studienabsolventen zu schätzen. Quelle: Franziska Gabbert/dpa-tmn
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Nürnberg

Interdisziplinäre Studiengänge kombinieren zwei oder mehrere Fächer. Damit können Absolventinnen und Absolventen besonders bei Arbeitgebern punkten, die auf der Suche nach Arbeitskräften mit fächerübergreifendem Know-how sind, heißt es auf dem Portal "abi.de".

Etablierte Studiengänge bieten gute Aussichten

Zu den interdisziplinären Studiengängen zählt etwa das Fach Wirtschaftsingenieurwesen. Hier bekommen Studierende gleichzeitig kaufmännisches Wissen sowie Management- und Ingenieurskenntnisse vermittelt.

Für solche etablierten interdisziplinäre Studiengänge seien die Job-Aussichten in der Regel gut, erklärt Otto Pompe, Berufsberater bei der Agentur für Arbeit Rheine (NRW) in dem Beitrag. Das gilt zum Beispiel auch für Absolventen der Wirtschaftspsychologie.

Wer eher einen nischigen Kombi-Studiengang wählt, muss bei der Jobsuche möglicherweise etwas mehr Einsatz zeigen - weil Arbeitgeber die Fachrichtungen oft gar nicht kennen. Sie würden den Wert aber häufig erkennen und spannende Jobmöglichkeiten bieten, sagt Pompe.

Erst allgemeiner Bachelor, dann Spezialmaster

Insgesamt gibt es eine große Auswahl an interdisziplinären Studiengängen: Dazu gehören zum Beispiel Biochemie, Medizinphysik oder Biomathematik oder auch Sportökonomie. Wichtig ist, sich vorab genau über die Schwerpunkte des jeweiligen Angebots zu informieren.

Wer unentschieden ist, kann auch zunächst ein allgemeineres Fach studieren und im Laufe der Semester herausfinden, was weiter interessiert. Gerade als Schülerin oder Schüler sei es schwer, sich vorzustellen, was man mit einem interdisziplinären Abschluss im Berufsleben tatsächlich macht, so Pompe.

In einem solchen Fall könne es besser sein, erst einen breiter aufgestellten Bachelorstudiengang zu wählen und sich im Master zu spezialisieren.

© dpa-infocom, dpa:210301-99-641134/2

dpa