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Essen & Trinken Spanischer Turrón wird in immer mehr Varianten angeboten
Mehr Essen & Trinken Spanischer Turrón wird in immer mehr Varianten angeboten
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15:59 02.01.2020
Turron ist eine spanische süße Delikatesse aus Mandeln, Honig, Zucker und Ei. Quelle: Carola Frentzen/dpa
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Madrid

Was in Deutschland der Spekulatius und in Italien der Panettone, das ist für die Spanier ihr Turrón. Auch in diesem Jahr hat die süße Delikatesse aus Mandeln, Honig, Zucker und Ei von Santander bis Sevilla schon seit Wochen Hochkonjunktur.

In den auf Turrón spezialisierten Läden - wie dem Traditionshaus "Torrons Vicens", das in Spanien sowie in Frankreich und Dubai mehr als 40 Geschäfte unterhält - geben sich die Kunden dieser Tage die Klinke in die Hand. Dabei haben sie die Qual der Wahl, denn es gibt immer mehr Geschmacksrichtungen. Das kommt auch bei Touristen aus aller Welt an.

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Verkauft wird Turrón meist in flachen Rechtecken in den Varianten "duro" (hart) und "blando" (weich). Für das puristische Modell ohne Schnickschnack wird Honig erhitzt und mit Zucker gemischt, dann kommt Eiklar hinzu. Der Mix wird schließlich mit Mandeln angereichert und an der Luft getrocknet.

Allerdings kommen die Produzenten seit Jahren mit immer neuen Ideen auf den Markt: Von Kokos über Tiramisu und Orangentrüffel bis hin zu Macadamia-Schokolade, Marc de Champagne und neuerdings Malzbier reicht das Angebot. Der Fantasie sind (fast) keine Grenzen mehr gesetzt. Sogar zucker- und glutenfreie Tafeln warten auf Abnehmer, die spezielle Ernährungsbedürfnisse haben.

Manche können die Last der Leckerei kaum tragen, so viele Tafeln haben sie im Arm gestapelt. In Fachgeschäften stehen deshalb große Korbtaschen bereit, um die schmucken Päckchen sicher zur Kasse zu transportieren. Ob für den Hausgebrauch oder als Geschenk - die Plombenzieher gehören für viele iberische Naschkatzen einfach zur "Feliz Navidad" dazu. Schätzungen zufolge gehen pro Jahr 46 Millionen Kilo über die Ladentheken - das ist rund ein Kilo pro Spanier.

dpa

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