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Deine Tierwelt Wer ist im Aquarium Freund, und wer ist (Fress-)Feind?
Mehr Deine Tierwelt Wer ist im Aquarium Freund, und wer ist (Fress-)Feind?
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05:10 28.06.2019
Denison-Barben brauchen viel Schwimmraum und möglichst viele Artgenossen, um sich wohlzufühlen. Dann zeigt sich ihre schöne Färbung. Quelle: Ulli Gerlach/FLH
Berlin

Bunt soll es sein, bestückt mit vielen unterschiedlichen Fischen - davon träumen Tierfreunde, die sich ein Süßwasseraquarium zulegen. Doch die Tiere dürfen nicht nur nach optischen Kriterien ausgewählt werden.

Wer mehrere Fischarten vergesellschaften will, muss deren Lebensgewohnheiten kennen, erklärt die Fördergemeinschaft Leben mit Heimtieren (FLH).

Damit die Tiere stressfrei zusammenleben, sollten sie aus ursprünglichen Lebensräumen stammen, bei denen Wassertemperatur, pH-Wert Lichtverhältnisse, Bepflanzung und Platzbedarf weitgehend übereinstimmen. Doch die Tiere müssen sich auch untereinander vertragen, sich nicht gegenseitig stören oder gar auffressen.

Die meisten Fische haben eine bevorzugte Höhe, auf der sie sich im Becken bewegen. Am Boden haben etwa Dornaugen ihr Refugium. Sie ernähren sich überwiegend von Nahrungsresten, die auf den Grund abgesunken sind. Fadenfische halten sich bevorzugt in der Nähe der Oberfläche auf und verstecken sich hier gern zwischen üppigen Pflanzen. In der Mitte fühlen sich Regenbogenfische, Barben, Mollys, Neonsalmler oder Guppys ganz wohl.

Auch das Temperament der Fische zählt. Sehr lebhafte Arten könnten in einem kleinen Becken ruhige Vertreter empfindlich stören, wie etwa den 18 Zentimeter langen Diskusfisch, der überhaupt keinen Stress mag. Scheue Fische und nachtaktive Arten wie etwa die Dornwelse benötigen genügend Rückzugsmöglichkeiten. Für tagaktive Tiere ist dagegen eine ausreichend freie Schwimmfläche entscheidend.

Wer weiß, dass Antennenwelse Einzelgänger sind, gibt dem Fisch genügend Platz. So kann er Artgenossen aus dem Weg gehen. Anders sehe es da bei den Kampffischmännchen aus. "Die asiatischen Schönheiten beachten andere Fischarten kaum - äußerst aggressiv werden sie aber, wenn männliche Artgenossen in der Nähe sind", erklärt FLH-Experte Stefan Schmölzing. Ausgetragene Kämpfe sorgten für Dauerstress und Unruhe im gesamten Aquarium.

dpa

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