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Hunde nach jedem Spaziergang auf Zecken absuchen

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04:00 12.06.2020
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Hamburg/Bonn

Von März bis Oktober sind Zecken besonders aktiv. Die kleinen Spinnentiere lieben nicht nur den Menschen, sondern auch Hunde als Futterquelle. Dabei können Zecken gefährliche Krankheiten wie Borreliose und FSME übertragen.

Im Sommer sollten Hundehalter daher nicht nur sich selbst, sondern auch den Vierbeiner regelmäßig unter die Lupe nehmen. "Eigentlich sollten Hunde nach jedem Spaziergang auf Zecken abgesucht werden", sagt Sarah Ross von der Tierschutzorganisation Vier Pfoten.

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Je mehr Zeit vergeht, desto höher ist die Gefahr, dass Zecken sich festbeißen und Krankheitserreger übertragen. Deshalb lohnt sich der Zecken-Check auch schon nach einer kurzen Runde in der Stadt.

"Häufig beißen Zecken an dünnhäutigen Hautpartien an Kopf, Hals, Schultern und Achseln oder auch in der Lendengegend oder zwischen den Zehen - hier sollte man also besonders gut nachschauen", teilt der Deutsche Tierschutzbund mit.

Neben dem Bürsten und Kämmen des Fells hilft auch ein vorbeugender Zeckenschutz. Hierzu kann der Tierbesitzer im Vorfeld Präparate verabreichen. Die gibt es in Tablettenform, als Halsband oder zum Aufträufeln auf die Haut. Der Verein Aktion Tier rät dazu, die Präparate in der Apotheke oder beim Tierarzt zu kaufen.

Zecken lassen sich in der Regel leicht vom Fell aufsammeln. Wenn sie sich allerdings festgebissen haben, muss unter Umständen eine Zeckenzange oder Pinzette her. Wenn beim Entfernen die Beißwerkzeuge der Tierchen in der Hhaut steckenbleiben, sollte wegen einer möglichen Entzündungsgefahr ein Tierarzt aufgesucht werden.

© dpa-infocom, dpa:200611-99-393439/2

dpa

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