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08:00 18.10.2020

Welche DDR-Relikte bei DNN-Redakteuren überlebt haben

Diese Brotdose begleitet DNN-Fotografin Anja Schneider seit ihrer Zeit im Kindergarten in tiefsten DDR-Tagen. In die Dose, die es in verschiedenen Farben und Größen gab, passte für den großen Hunger genug hinein. Sie war immer dabei – zu Wandertagen, im Schulalltag und zu Wettkämpfen und auf Reisen. Nur ein paar kleine Dellen und Kratzer zeugen vom häufigen Gebrauch. Noch heute wird die Dose befüllt, wenn es hinaus in die Natur oder auf Exkursionen geht.

Quelle: Anja Schneider

Als „elektrischer Mehrzweckschneider“ wurde dieses gelbe Ungetüm um 1980 gekauft. Heute dient das Gerät vom Typ AS 101 im Haushalt von DNN-Fotograf Steffen Manig zuverlässig wie eh und je vor allem als Brotschneidemaschine. Mit ihren Saugfüßen lässt sie sich einfach auf einer Arbeitsoberfläche befestigen. Die Schnittstärke ist stufenlos einstellbar. Die Küchenhilfe stammt aus dem VEB Elektrogerätewerk Suhl und wurde unter dem Markenzeichen „AKA electric“ verkauft – die Abkürzung stand für „Aktiv auf dem Markt – Konzen-triert in der Handelstätigkeit – Aktuell im Angebot“. Die Garantiezeit des Schneidegeräts, das natürlich beispielsweise auch Wurst wunschgemäß zerkleinert, belief sich übrigens auf lediglich zwölf Monate.

Quelle: Steffen Manig

Das Rührgerät „RG 28s“ hat viele Vorteile. Kaputtzukriegen ist es kaum. Der in Suhl gebaute Mixer hat drei Geschwindigkeitsstufen und viel Zubehör. Er ist damit universell einsetzbar – von Teig über Rohkost und Getränke bis hin zu Püree. Und das Gerät ist leicht zu reinigen. Nur leise ist der Mixer nicht. Aber er ist Kult, vor allem in der besser bekannten Ausführung mit orangefarbenem Gehäuse.

Quelle: Steffen Manig