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08:00 18.10.2020

Welche DDR-Relikte bei DNN-Redakteuren überlebt haben

Als Teenager – zumal im ländlichen Raum – unterliegt man so manchen ulkigen Modetrends. Warum Christin Grödel, Online-Chefin bei den DNN, damals plötzlich auf die alten Klamotten ihres Vaters abfuhr, weiß sie nicht mehr, aber genauso war es. Sie plünderte Schlaghosen, Wollpullis und Obertrikotagen aus längst vergangenen Zeiten, die ein trauriges Dasein als Schrankhüter gefristet hatten. Viele Teile erlebten ein eher kurzes Revival. Aber ein Poloshirt, das ihr Vater in seinen Zwanzigern getragen hatte, hat alle Umzüge überstanden und ist von Schrank zu Schrank mitgewandert. Beim jüngsten Ausmisten fiel es ihr wieder in die Hände. Und siehe da: Es gefällt immer noch. Wer braucht schon Krokodile, wenn man Fische haben kann. Nur etwas weiter hatte sie es in Erinnerung. Muss wohl eingegangen sein...

Quelle: Anja Schneider

Zugegeben: Sonderlich oft wird sie nicht mehr genutzt. Aber wenn, dann tut die Tortenspritze aus den frühen 1980er Jahren nach wie vor gute Dienste. Neben der Originalverpackung haben sich auch die sechs verschiedenen Aufsätze erhalten, mit denen man ganz nach Bedarf sein Backwerk verzieren kann. Der Aufsatz mit dem langen, dünnen Rohr ist zum Befüllen von Pfannkuchen mit Marmelade gedacht. Hergestellt wurde dieses Set mit dem Markennamen „Ideal“, das einst für 1,50 Mark erhältlich war, vom VEB Feintechnik im Betriebsteil Zella-Mehlis, mitten im Thüringer Wald. Wenn man daran denkt, welche leckeren Cremes schon durch diese Spritztüllen geflossen sind, läuft einem direkt das Wasser im Mund zusammen.

Quelle: Steffen Manig

Diese Rouladennadeln tun bis heute ihren Dienst. Ursprünglich befanden sich zehn dieser kleinen Stechwerkzeuge in der Originalverpackung, nach der Wende kamen noch ein paar hinzu. Stolz pries der Hersteller, der VEB Nadelwerk Ichtershausenunweit von Erfurt sein Produkt (Preis: 0,47 M) als „nichtrostend“ an.

Quelle: Steffen Manig