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16:52 15.01.2020

Hier werden 2020 in Dresden Radwege gebaut

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St. Petersburger Straße: Auf der St. Petersburger Straße sind im vergangenen Jahr etwa 110 Parkplätze weggefallen, woran sich viele Autofahrer – siehe Bild vom Sommer 2019 – nicht so recht gewöhnen können. Grund für das absolute Halteverbot ist ein tragischer Unfall, der sich im April 2018 ereignete: Ein Mann riss die Tür seines Autos auf, ohne auf den Radverkehr zu achten. Eine 45-jährige Radfahrerin kollidierte mit der Tür, wurde in den Berufsverkehr geschleudert und starb wenig später im Krankenhaus. Lange war unklar, was die Stadt mit den leeren Parkstreifen macht. Jetzt werden sie dem Radweg zugeschlagen, der damit bis zu zwei Meter gewinnt. Die Markierungsarbeiten sollen beginnen, sobald die Witterung das zulässt. Dann dürfte es auch keine Falschparker mehr geben.

Quelle: Sebastian Kositz

Reicker Straße: Seit dem Herbst 2019 wird im Stadtplanungsamt überlegt, wie die Reicker Straße auf zwei Kilometern Länge sichere Radwege bekommen kann. Diese Planungen haben an Dringlichkeit gewonnen, nachdem vergangene Woche eine Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Schnelle Abhilfe gibt es dennoch nicht: Besonders die Frage, wie an den fünf Kreuzungen auf der Reicker Straße der Verkehr sortiert wird, können die Planer nicht so einfach beantworten, sagt Stefan Szuggat, der Chef des Stadtplanungsamts. Frühestens 2021 könnten die beidseitigen Radlerstreifen gebaut werden. Ebenfalls 2021 unter anderem geplant: Radstreifen an der Bautzner Straße bis nach Bühlau, eine Radlerfurt über den Dippoldiswalder Platz und der Elberadwegbau bis Pillnitz

Quelle: Dietrich Flechtner

Terrassenufer: Viel Geld fließt in diesem Jahr in die Sicherheit von Radwegen in Dresden, es geht beim Radverkehr aber auch um touristische Angebote. Am Terrassenufer kommt beides zusammen. Dort will die Stadt einen Missstand beseitigen: Radfahrer müssen in beiden Richtungen auf dem elbseitigen Fußweg des Terrassenufers fahren und kommen dort vor allem bei gutem Wetter mit Gästen der Sächsischen Dampfschiffahrt ins Gehege, die auf ihren Dampfer warten oder einen Anleger hinunterlaufen. 2020 wird auf der Straße in Richtung Carolabrücke ein Radlerstreifen markiert – um wenigstens diese Radfahrer vom Fußwege zu bekommen. In der Gegenrichtung bleibt es bei der alten Regelung, weil für eine zweite Radlerspur die gesamte Straße verbreitert werden müsste.

Quelle: Dietrich Flechtner
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