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16:52 15.01.2020

Hier werden 2020 in Dresden Radwege gebaut

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Stauffenbergallee/Rudolf-Leonhard-Straße: Im Mai 2019 starb ein 54-jähriger Radfahrer auf der Kreuzung der Stauffenbergallee mit der Rudolf-Leonhard-Straße, nachdem ihn ein Laster angefahren hatte. Der traurige Unfall zog sofort die Frage nach sich, ob eine Ampel an dieser unübersichtlichen Stelle den Unfall verhindert hätte. Damals Antwort der Stadt: Das werde geprüft. Nun steht das Ergebnis fest: Die Kreuzung erhält eine Ampel. Diese wird nur provisorisch eingerichtet, weil die Stauffenbergallee eigentlich saniert werden soll. Da sich die Beseitigung des holprigen Straßenpflasters zwischen Königsbrücker und Radeburger Straße aber immer weiter auf sich warten lässt, ist unklar, wie lange das Ampelprovisorium nun für sicheres Abbiegen an der Stauffenbergallee sorgen wird.

Quelle: Dietrich Flechtner

Wernerstraße: Auf der Wernerstraße geht es zwischen Lübecker Straße und Columbusstraße eng zu. Radwege enden dort deshalb im Nichts. Das wird in diesem Jahr geändert. Ziel sei es, in beiden Fahrtrichtungen Radlerstreifen auf der Fahrbahn anzubieten, sagt Straßen- und Tiefbauamtsleiter Robert Franke. Weil der Platz auf der Fahrbahn sonst fehlt, müssen parkende Autos weichen. Noch ist unklar, wie viele Parkplätze das betrifft. Das werden noch geprüft, sagt Franke. Ebenso ein Vorschlag der FDP, Parkplätze auf den Fußwegen einzurichten. Auch über eine Ampel an der Kreuzung der Wernerstraße mit der Lübecker Straße werde nachgedacht. Die Straße in Löbtau hat an Bedeutung gewonnen, weil dort der Verkehr umgeleitet wird, der nicht mehr über die Kesselsdorfer Straße rollen kann.

Quelle: Anja Schneider

Albertstraße: Die Albertstraße sollte eigentlich schon im vergangenen Jahr Radwege erhalten. Die Pläne waren gemacht, die Vergabe für die Bauleistungen liefen. Da machte der Kommunalwahlkampf einen Strich durch die Rechnung: Eine von FDP und CDU getragene Mehrheit stimmte gegen das Ausbauvorhaben auf der Radverkehrshauptverkehrsroute, weil sie den Wegfall einer Autospur nicht hinnehmen wollte. Nach der Wahl – und einer erneuten Abstimmung – wird nun doch noch gebaut, nach den schon 2019 fertigen Plänen. Dabei wird eine Fahrspur für Autos in Richtung Albertplatz eingezogen, um so Platz für Radlerstreifen in beiden Richtungen zu gewinnen. Dafür muss auch die Straßenmitte verschoben und in Verkehrsinseln eingegriffen werden, weshalb der Umbau der etwa einen Kilometer langen Straße nicht so einfach ist.

Quelle: Dietrich Flechtner
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