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11:04 12.08.2018

Dresden in Bildern: Trockenheit 2018 vs. Hochwasser 2002

Den Stadtteil Laubegast erwischte es am 20. August 2002 endgültig. Der Pegel der Elbe erreichte am Abend 8,30 Meter. Die Wassermassen strömten auch in das Volkshaus Laubegast, übespülten das gesamte Ufer, während im Ortskern noch Sandsäcke gestapelt wurden. Auch das Hochwasser 2013 traf das Volkshaus. Wieder wurde aufgeräumt, repariert und weitergemacht.

Quelle: Archiv/Marian Günther

Derzeit lässt sich das Niedrigwasser bestens vor dem Laubegaster Volkshaus beobachten. Im ganzen Stadtteil sind an Häusern Hinweistafeln zu finden, die an die verheerenden Hochwasser der Vergangenheit erinnern. In diesen Tagen hingegen kommt etwas anderes zum Vorschein: Hungersteine, die nur in besonderen Dürreperioden zum Vorschein kommen. Der in Laubegast trägt unter anderem die Jahreszahl 2003.

Quelle: Anja Schneider

Am 16. August 2002 schreibt auch der Spiegel: „Feuerwehr gibt Zwinger und Semperoper verloren“. Doch nicht die Elbe wurde dem historischen Gebäude zum Verhängnis, sondern die Fluten der sonst so beschaulichen Weißeritz. Die bahnten sich bereits drei Tage zuvor den Weg in die Altstadt. Die Brücke über den Zwingerteich ist kaum mehr zu sehen. In letzter Minute konnten wertvolle Gemälde aus den Kellerlagern des Zwingers gerettet werden.

Quelle: Archiv/Matthias Hiekel