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11:04 12.08.2018

Dresden in Bildern: Trockenheit 2018 vs. Hochwasser 2002

Nicht nur aufgrund des Hochwasser hat sich das Viertel verändert. Neue Geschäfte sind eingezogen, Häuser wurden saniert, Straßen erneuert. In diesen Tagen glüht die Hitze in den Straßenfluchten. Am Pieschener Elbufer hat sich durch die Trockenheit ein kleiner Strand gebildet, der Anwohner und Besucher zum Verweilen einlädt. Der Sand, der einst für Schutz sorgte, verbreitet heute Urlaubsgefühl.

Quelle: Anja Schneider

Am 10. August 2002 musste das Terrassenufer gesperrt werden. Der Pegel erreichte 4,45 Meter. Nachts dürfen keine Schiffe mehr fahren. Doch das war erst der Anfang. Wenige Tage später löste sich die „Krippen“ vom Ufer und blieb unter der Carolabrücke stecken. Viele Dresdner sahen dem Unglück wie auch dem Erreichen der Acht-Meter-Marke neugierig und hilflos von der Brühlschen Terrasse aus zu.

Quelle: Archiv/Matthias Hiekel

Knapp elf Jahre später, am 11. August 2018, wird das Terrassenufer wieder gesperrt. Doch diesmal ist der Grund ein erfreulicher: Die Straße ist Start und Ziel eines Radrennens. Die Dampfschiffahrt kämpft in diesem Jahr mit dem anderen Extrem. Zu Beginn des Monats mussten fast alle Fahrten gestrichen werden, weil der Pegel der Elbe unter die 50-Zentimeter-Marke gefallen war.

Quelle: Anja Schneider