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06:19 19.06.2018

Asylunterkünfte in Dresden

Wegen ihrer maroden Bausubstanz und Brandschutzmängeln war die Neue Mensa an der Bergstraße bereits im Oktober 2014 dichtgemacht worden – genau ein Jahr später zogen in dem Gebäude Flüchtlinge ein. Die für 830 000 Euro hergerichtete Mensa konnte bis zu 250 Menschen beherbergen. Nicht einmal ein Jahr später wurde das Objekt aber nicht mehr benötigt. Der Abbau der Einrichtung schlägt mit weiteren 130 000 Euro zu Buche. Hinzu kommen die in der Zeit angefallenen Betriebskosten in Höhe von rund 274 000 Euro.

Quelle: Dietrich Flechtner

Auch diese eher skurril anmutende Unterkunft war aus der Not heraus errichtet worden: Das im Oktober 2015 auf dem Sportplatz an der Teplitzer Straße aufgestellte Zelt mit seiner eigenwilligen Form war zuvor für ein Volksfest genutzt worden. Im April 2016 verschwanden die weißen Kuppeln wieder, unter denen bis zu 350 Menschen Platz fanden. Was blieb, sind die Kosten für die Errichtung in Höhe von 340 000 Euro und weitere 70 000 Euro für den Abbau. Der Betrieb des Zeltes kostete den Freistaat unterm Strich 471 000 Euro.

Quelle: dpa

Der Turnhallenkomplex der Technischen Universität an der Nöthnitzer Straße wurde schon im August 2015 als Erstaufnahmeeinrichtung hergerichtet. Das hat etwa 320 000 Euro gekostet. In den Hallen konnte das Land bis zu 600 Geflüchtete auf einmal beherbergen. Seit Mai 2016 können die Hallen wieder durch die Sportler an der TU genutzt werden. Um die Hallen dafür wieder fit zu machen, investierte der Freistaat weitere 390 000 Euro. In der Zwischenzeit waren Betriebskosten in der Gesamthöhe von 534 000 Euro aufgelaufen.

Quelle: Archiv