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06:19 19.06.2018

Asylunterkünfte in Dresden

Ende 2015 ließ der Freistaat im Gewerbegebiet Gittersee an der Stuttgarter Straße für 2,35 Millionen Euro ein großes Zelt für bis zu 360 Menschen errichten. Im Laufe des darauffolgenden Jahres stellte sich allerdings heraus, dass die Unterkunft nicht benötigt wird. Im Dezember 2016 verschwand das Zelt deshalb wieder – ohne, dass je ein Flüchtling dort gewohnt hat. Der Abbau verschlang weitere 220 .000 Euro. Hinzukommen noch die Betriebskosten, die im Jahr 2016 anfielen. Die werden mit insgesamt 120. 000 Euro beziffert.

Quelle: Dietrich Flechtner

Ende 2015 ließ der Freistaat im Gewerbegebiet Gittersee an der Stuttgarter Straße für 2,35 Millionen Euro ein großes Zelt für bis zu 360 Menschen errichten. Im Laufe des darauffolgenden Jahres stellte sich allerdings heraus, dass die Unterkunft nicht benötigt wird. Im Dezember 2016 verschwand das Zelt deshalb wieder – ohne, dass je ein Flüchtling dort gewohnt hat. Der Abbau verschlang weitere 220 000 Euro. Hinzukommen noch die Betriebskosten, die im Jahr 2016 anfielen. Die werden mit insgesamt 120 000 Euro beziffert.

Quelle: Archiv

Auch am Dresdner Flughafen entstand noch Ende 2015 eine Unterkunft, die später allerdings nicht mehr benötigt wurde. Im Frühjahr hatte der Abbau der in wenigen Wochen einst hochgezogenen Hallen begonnen, bis August soll alles verschwunden sein. Alles in allem kostet das den Freistaat fast sechs Millionen Euro. Hinzu kommen die Kosten für die Anmietung der Fläche, über die mit dem Besitzer Verschwiegenheit vereinbart wurde. Die in den knapp drei Jahren angefallenen Betriebskosten werden mit 459. 000 Euro angegeben.

Quelle: dpa/Kahnert