Menü
Anmelden
Mehr Bilder Bilderstrecken „Das ist mir heilig“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:13 24.12.2018

„Das ist mir heilig“

1-3 7 Bilder

Eva-Maria Stange (SPD),Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst: „ Zu den mir „heiligen“ Dingen gehören meine Familie und der enge Zusammenhalt in ihr – in guten wie in schwierigen Zeiten. Die festlichen Weihnachtstage sind für mich sehr wichtig, denn hier kommen alle zusammen und genießen es, Zeit füreinander zu haben und miteinander zu verbringen. Das gilt dann ungeteilt und ohne Ablenkung. Dann sind wir nur für uns da. In einer Welt, in der via SMS, WhatsApp und Sozialen Medien die Kontakte immer mehr in digitale Sphären verlagert werden, ist die Zeit, die man tatsächlich mit eng vertrauten Menschen verbringen kann, für mich ein wertvolles Geschenk.“

Quelle: Kempner/LVZ

Musiker Sven Helbig: „Was mir wichtig ist, so wichtig, dass ich es heilig nennen könnte, hat sich über die Jahre verändert. Unentbehrlich sind mir heute Freunde, die mich furchtlos korrigieren und selbstverständliche Routinen hinterfragen. Menschen, die gelassen ihre Erkenntnisse vortragen, und solche, die ebenso gelassen zuhören und argumentieren. Auf gleicher Stufe in der Hierarchie meiner Heiligtümer steht alles, was um uns Menschen lebt, vor allem nähere Verwandte, Wirbel-, speziell Säugetiere. Mein Bewusstsein dafür hat lange geschlafen. Wenn es die ordnende, heilige Achse gibt, dann muss ihr Zentrum durch eine Welt verlaufen, in der der Mensch sich vom falschen Verständnis, Krone der Schöpfung zu sein, verabschiedet..“

Quelle: Claudia Weingart

Leserbeirätin Marie-Luise Doehler: „Heiligabend bedeutet für mich, heim zu kommen, Ruhe und Frieden in der Heimat zu genießen. Heiligabend ist für mich, 15 Uhr zum Krippenspiel der Dresdner Kapellknaben zu gehen, danach beschwingt nach Hause zu fahren, Luis Trenkers Weihnachtsgeschichten zu lauschen und Schlesische Weißwürste mit Sauerkraut und Kartoffeln zu essen. Und dann, wenn die Zeit gekommen ist, gestärkt zur Hofkirche Dresden zu fahren um dort mit anderen die Christmette zu feiern und natürlich aus vollen Halse „Oh du Fröhliche!“ zu singen. Heiligabend, ein Abend der etwas Magisches hat. Ein bisschen Frieden mit den anderen teilen.“

Quelle: DNN-Archiv
1-3 7 Bilder