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06:17 26.12.2018

125 Jahre DNN: Eine Zeitreise durch die Zeitung

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Am 15. Juli wird das „Blaue Wunder“ für den Verkehr freigegeben. Die Elbbrücke erhält den Namen „König-Albert-Brücke“ und verbindet den Schillerplatz (Blasewitz) und den Körnerplatz (Stadtteil Loschwitz). Auch die erst wenige Tage zuvor eröffnete erste elektrische Straßenbahnlinie Dresdens vom Schloßplatz zum Schillerplatz wird über die Brücke zum Körnerplatz verlängert. Sie war eine der weltweit ersten Brücken, die ohne Pfeiler im Flussbett auskam. Aufgrund dieser technischen Leistung und dem bläulichen Anstrich erhielt sie den Namen „Blaues Wunder“, obwohl sie offiziell Loschwitzer Brücke heißt. Für die Benutzung der Brücke musste übrigens bis Anfang der 20er Jahre ein Brückengeld entrichtet werden.

Quelle: Dietrich Flechtner

Die Kirchgemeinde in der Johannstadt bekam 1894 eine eigene Kirche. Am 17. Oktober wurde die Trinitatiskirche feierlich eingeweiht. Die Orgel fertigte die Dresdner Orgelbaufirma Kircheisen. Die vier mit neugotischen Ornamenten verzierten Glocken stammten aus der Dresdner Glockengießerei Bierling. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 525.615 Mark. Bei den Bombardierungen 1945 brannte das Kirchenschiff völlig aus, nur der Turm überstand den Angriff relativ unbeschadet. Die Ruine bleibt zum Gedenken an die Kriegszerstörungen stehen.

Quelle: Stadtwiki Dresden

Am 26. Oktober 1895 ging die Standseilbahn in Betrieb. 1894 begannen die Bauarbeiten an der Strecke und nach nur elfmonatiger Bauzeit wurde die Bahn, die den Körnerplatz und den Luisenhof auf dem Weißer Hirsch verbindet, eingeweiht. Die Bergbahn überwindet auf einer Länge von 547 Metern einen Höhenunterschied von 96 Metern. Heute ist sie eine vielbesuchte Touristenattraktion. Die landschaftlich reizvolle Umgebung macht die Fahrt mit der Standseilbahn zu einem besonderen Erlebnis. Während der Auffahrt schlängelt sich die Bahn durch eine malerische Natur, zwei kurze Tunnelstrecken und über ein 102 Meter langes Brückenviadukt.

Quelle: DVB
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