Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Bauen & Wohnen Gehamsterte Glühbirnen nicht mehr nutzen
Mehr Bauen & Wohnen Gehamsterte Glühbirnen nicht mehr nutzen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:14 25.10.2019
Auch wer sich noch Glühbirnen aufgespart hat, steigt besser auf LED um. Durch den geringeren Stromverbrauch lassen sich nicht nur Kosten sparen, sondern auch Emissionen verringern. Quelle: Jan-Peter Kasper/dpa-Zentralbild/dpa-tmn
Freiburg

Glühbirnen werden längst nicht mehr produziert. Aber so mancher hat sie zu Hause noch auf Lager. Sollte man sie wirklich noch nutzen oder besser ein energiesparendes neues Leuchtmittel kaufen, wenn eine alte Glühbirne in der Leuchte kaputt geht?

Die Ersparnis an Stromkosten auf dem Papier spricht für den Neukauf, so die Beispielrechnung des Öko-Instituts. Den größten Einspareffekt erziele man beim Tausch von Leuchtmitteln, die täglich lange angeschaltet sind und eine hohe Wattzahl aufweisen.

Kaufpreis amortisiert sich in einem Jahr

Geht man von einem Strompreis von rund 29 Cent je Kilowattstunde aus, so verbraucht eine Glühbirne mit 60 Watt, die täglich drei Stunden leuchtet, rund 19 Euro im Jahr. Eine LED kostet bei gleicher Brenndauer nur 2,60 Euro. Das amortisiert den Kaufpreis einer LED nach etwa einem Jahr - aufgrund des Stromverbrauchs. Dazu kommt, dass LEDs grundsätzlich eine längere Lebensdauer hätten als Glühbirnen.

Aber ist es nicht besser mit Blick auf die Ressourcenschonung bei der Herstellung, gehamsterte Glühbirnen noch aufzubrauchen? Die Stromproduktion verursache große Mengen klimaschädlicher Abgase und giftige Abfälle, erläutert das Öko-Institut weiter.

Hamster-Ware besser nicht mehr nutzen

Zudem belaste der Abbau fossiler Rohstoffe für die Energiegewinnung Böden und Gewässer. "Diese Auswirkungen sind weitaus umweltschädlicher als die Produktion von LED-Lampen." Ihr Rat lautet daher: "Ineffiziente Glühbirnen immer gegen LEDs austauschen."

Einzige Ausnahme könnten zum Beispiel die Leuchtmittel in Abstellkammern oder ähnlichen selten genutzten Räumen sein, in denen zudem das Licht nur kurz angemacht wird.

dpa

Grau, kalt und feucht – der November ist als trüber und trister Monat verschrien. Hobbygärtner müssen draußen trotzdem noch mal ran: Das grüne Reich muss winterfest gemacht werden. Wir erklären, was im November im Garten zu tun ist.

25.10.2019

Einbrecher sind schnell im Haus, wenn Fenster oder Türen schwach sind. Dort aufrüsten dürfen Wohnungseigentümer trotzdem nicht ohne Weiteres - für viele Einbauten muss die Gemeinschaft zustimmen.

24.10.2019

Anreiz für Vermieter: Wer Wohnraum schafft, kann zeitlich beschränkt Aufwendungen gewinnmindernd geltend machen. Damit die Sonderabschreibung anerkannt wird, müssen Käufer den Kalender im Blick haben.

24.10.2019