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Huckepack-Fahrräder sind schnell zu schwer

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14:02 11.06.2020
Hinten drauf und los: Der Huckepack-Transport von Fahrrädern ist oft sehr praktisch, hat aber auch so seine Tücken. Quelle: Kai Remmers/dpa-tmn
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Hamburg

Wer seine Fahrräder mit dem Auto transportieren will, kann sie zum Beispiel huckepack nehmen. Dafür montiert man die Räder mit einem speziellen Träger auf der Anhängerkupplung. Wichtig: Träger und Räder dürfen zusammen die eingetragene Stützlast des Autos nicht überschreiten, informiert die Zeitschrift "Auto Bild" (22/2020).

Die Angaben dazu finden sich in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Fahrzeugschein) unter Punkt 13 oder in der Betriebsanleitung des Autos. Gefährlich agiert, wer das genannte Gewicht überschreitet - weswegen dafür auch Bußgelder drohen.

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Mit zwei E-Bikes am Heck kann es knapp werden

Das Gewicht ist schneller erreicht, als so mancher denkt. Im Test der Zeitschrift war das Limit eines Kompakt-SUVs bereits bei 75 Kilo erreicht. Wenn dann ein rund 21 Kilo schwerer Fahrradträger dazu kommt, bleiben für die Räder selbst nur noch 54 Kilo übrig. Das kann bei zwei E-Bikes schon eng werden. Tipp: Zum Transport nach Möglichkeit die Akkus abnehmen.

Verdeckt der Fahrradträger das Kennzeichen, muss ein drittes Schild am Träger montiert werden. Praktisch sind zum Verstauen faltbare und an der Anhängerkupplung abklappbare Systeme. So bleibt beim Transport der Kofferraum zugänglich, gleichzeitig nehmen sie in der Garage oder im Keller nicht so viel Platz weg.

Viele Modelle schneiden im Test gut ab

Im Test von sieben solcher Modelle zwischen 429 und 730 Euro schneiden zwei "sehr gut", vier "gut" und eines "befriedigend" ab. Die zwei punktgleichen Testsieger sind der "Thule EasyFold XT 2" (730 Euro) und der "Uebler i21" (639 Euro). Zum Preis-Leistungssieger mit "gut" kürten die Redakteure den "XLC Azura Xtra LED" für 470 Euro.

dpa

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