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Eine Rettungsgasse richtig bilden

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14:16 14.09.2021
Die Rettungsgasse dient Einsatzkräften dazu, möglichst schnell zum Ort des Geschehens zu gelangen.
Die Rettungsgasse dient Einsatzkräften dazu, möglichst schnell zum Ort des Geschehens zu gelangen. Quelle: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa-tmn
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Nicht erst bei Stillstand muss auf der Autobahn eine Rettungsgasse gebildet werden, sondern schon wenn sich eine Kolonne im Schritttempo bewegt. Darauf macht die Expertenorganisation Dekra aufmerksam. Die Fahrzeuge auf der äußersten linken Spur fahren dazu möglichst weit nach links, die auf den übrigen Spuren entsprechend nach rechts.

Aber Achtung: Der Standstreifen ist dabei in der Regel tabu. Ausnahmen gelten beispielsweise nur, wenn die Polizei dazu auffordert oder wenn aus Platzgründen die Gasse nicht anders zu bilden wäre, ergänzt der ADAC.

Auf Abstand gehen

Es ist ratsam, immer etwas mehr Platz zum Vordermann halten. So ist es leichter, bei Stillstand noch weiter zur Seite zu fahren, wenn sich größere Fahrzeuge durch die Gasse bewegen müssen.

Die Gasse darf erst aufgelöst werden, wenn der Verkehr wieder zügig rollt. Wer keine Rettungsgasse bildet, muss mit bis zu 320 Euro Bußgeld, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen. Die Bildung einer Rettungsgasse ist nicht nur auf der Autobahn sondern auch auf mehrstreifigen Außerortsstraßen vorgeschrieben, sobald Fahrzeuge mit Schrittgeschwindigkeit fahren oder sich im Stillstand befinden.

© dpa-infocom, dpa:210914-99-214351/2

dpa