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Stadtpolitik Pegida reagiert auf satirische Demoabsage
Dresden Stadtpolitik Pegida reagiert auf satirische Demoabsage
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17:12 09.09.2015
«Pegida»-Anhänger protestieren in Dresden gegen die angebliche Überfremdung. (Archiv) Quelle: dpa

Die satirische Meldung fand bei dem Organisationsteam wenig Amusement. Der Postillion berichtete auch über mögliche Gefahren, die auf trotzdem anreisende Demo-Teilnehmer zukämen. „Wer dennoch zu der Veranstaltung anreise, riskiere Behördenangaben zufolge empfindliche Strafen vom Platzverweis bis hin zur Abschiebung aus Dresden.“

Archivbilder der Demo am 22.12.2014:

Auf Facebook reagierte die Pegida-Bewegung satirefrei mit einer Klarstellung. „Die Veranstaltung findet so wie geplant statt, ohne wenn und aber. Alles andere ist eine Fake“, so die Organisatoren. Die Meldung sei ein Gerücht von Gegnern, um die Bewegung zu torpedieren.

In Dresden formiert sich für den Montagabend unterdessen erneut Widerstand gegen die Pegida-Demonstrationen. Das Bündnis „Dresden für alle“ ruft derweil zum Dialog auf. Organisiert von "Dresden für Alle" wollen ein Vertreter des Islamischen Zentrums und Politiker von SPD, LINKE und Bündnis90/Die Grünen am Straßburger Platz nahe der Pegida-Demonstration mit Interessierten ins Gespräch kommen. Ab 20 Uhr steht zudem eine Demo auf dem Postplatz an.

dbr

Sachsens Landtagspräsident Matthias Rößler hat bessere Beziehungen zu Russland angemahnt. „Lasst Deutsche und Russen im Gespräch bleiben.

Deutsche Presse-Agentur dpa 09.09.2015

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat davor gewarnt, die Pegida-Demonstranten auszugrenzen. „Der überwiegende Teil derer, die bei Pegida demonstrieren, sind keine Rassisten“, sagte der CSU-Minister der „Passauer Neuen Presse“ (Freitag).

Deutsche Presse-Agentur dpa 09.09.2015

Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat den Sachsen Mut für das Jahr 2015 gemacht. „Die Arbeitslosigkeit ist auf dem niedrigsten Stand seit 1990. Die Beschäftigung nimmt weiter zu.

Deutsche Presse-Agentur dpa 09.09.2015