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Stadtpolitik Parksituation am Blauen Wunder in Dresden bleibt vorerst, wie sie ist
Dresden Stadtpolitik Parksituation am Blauen Wunder in Dresden bleibt vorerst, wie sie ist
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14:30 20.12.2019
Der Parkplatz unterhalb des Blauen Wunders, aufgenommen 2017. Was damit passiert, ist weiter in der Schwebe. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Mit einer „Altlast“ musste sich der Stadtbezirksbeirat Blasewitz am Mittwochabend befassen – mit einem Antrag aus der Feder der alten AfD-Fraktion vom Februar 2019. Der damalige Fraktionsvorsitzende Gordon Engler forderte in dem Antrag die Aufhebung mehrerer Stadtratsbeschlüsse zum illegalen, aber geduldeten Parkplatz unterhalb des Blauen Wunders auf der Blasewitzer Elbseite. Diese Beschlüsse seien getroffen worden, um die Zahl der Parkplätze zu minimieren und maximale Restriktionen für den motorisierten Verkehr aufzubauen, heißt es in dem Antrag.

„Ideologische Scheuklappendiskussionen bringen uns nicht voran!“

Doch dieser fiel bei der Mehrheit der anwesenden Stadtbezirksbeiräte durch. „Wir haben gegen den Antrag gestimmt, weil er tatsächlich nur heiße Luft produziert und tatsächlich keinen einzigen Parkplatz schafft“, erklärte CDU-Stadtbezirksbeirat Sebastian Kieslich. „Ideologische Scheuklappendiskussionen bringen uns nicht voran!“ Die Stadtverwaltung stehe in der Verantwortung, ein Parkplatzkonzept aufzustellen und dabei die Parkfläche am Blauen Wunder zu berücksichtigen, so Kieslich.

Bis zur Vorstellung des Konzepts bleibe der Parkplatz unter der Brücke im Bestand – in dem Zustand, in dem er sich jetzt befinde. „Es ist völlig unsinnig, der CDU einen Kurswechsel in der Parkplatzfrage zu unterstellen. Wir stehen zu unseren Anträgen und Beschlüssen“, erklärte der Christdemokrat.

Die damalige rot-grün-rote Stadtratsmehrheit hatte 2017 un­ter anderem beschlossen, eine andere Verkehrsführung auf dem Elberadweg zu prüfen, um Konflikte zwischen Rad- und Autofahrern zu minimieren. So sollte der Elberadweg in dem Bereich verschwenkt werden, um den Radverkehr an dem Parkplatz vorbeizuführen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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