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Stadtpolitik Freie Wähler setzen auf Bürgerbeteiligung und Fernsehturm
Dresden Stadtpolitik Freie Wähler setzen auf Bürgerbeteiligung und Fernsehturm
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08:54 02.10.2018
Fernsehturmvereins-Chef Eberhard Mittag (l.) und Steffen Große, Kreisvorsitzender der Freien Wähler. Quelle: Tanja Tröger
Dresden

Die Freien Wähler (FW) wollen bei den Kommunalwahlen am 16. Mai 2019 in allen elf Dresdner Wahlkreisen antreten. Das sagte der Kreisvorsitzende Steffen Große am Montag. Man wolle Bewerbern aller politischen Lager eine Chance bieten. „Parteibücher sind nebensächlich, Sachverstand und Engagement für Dresden sind wichtiger“, betonte Große. Die Freien Wähler stünden für pragmatische Politik. „Wir reden mit allen gewählten Vertretern.“

Im Wahlkampf punkten wollen die Freien Wähler mit dem Topthema „Fernsehturm“. Man peile in einem ersten Schritt die Wiedereröffnung von Turm und Café an und später in einem zweiten die „große Lösung“ mit Wissenschaftszentrum und Seilbahn. Folgerichtig wird der Vorsitzende des Fernsehturmvereins, Eberhard Mittag, für die Freien Wähler kandidieren, und zwar im Wahlkreis I (Altstadt).

Zudem haben sich die Freien Wähler mehr Bürgerbeteiligung auf die Fahnen geschrieben. Man wolle „möglichst repräsentativ ausgewählte Dresdner“ etwa einmal im Monat zu im Stadtrat behandelten Themen informieren und befragen, wie sie entscheiden würden. „Wir wollen uns vergewissern, ob wir mit unserem geplanten Abstimmungsverhalten wirklich im Sinne der Bürger handeln“, so der Vorsitzende Große. Um die Bürger auszusuchen, wollen die Freien Wähler viele Dresdner anschreiben und fragen, ob sie an regelmäßigen Infos zu Stadtratsthemen interessiert sind.

Auf der FW-Agenda stehen zudem der kostenfreie Zutritt zum Schlosspark Pillnitz, mehr Schwimmbäder sowie die Verbesserung des Radwegenetzes. Als Expertin für Fahrradthemen wird die Verkehrswissenschaftlerin Astrid Beier für die FW kandidieren. Zum übrigen Personal hielten sich Große und Mittag bedeckt. Man wolle die Liste noch eine Weile offen lassen, ehe voraussichtlich im Februar alle Kandidaten genannt werden.

Als Wahlergebnis träumen die Freien Wähler von 18 Prozent. Dieses Stimmenpotenzial hat ihnen zumindest eine Ende August durchgeführte INSA-Umfrage bescheinigt. „Wir versuchen, aus dem Potenzial möglichst viele Stimmen zu machen“, so Große.

Von ttr

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