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Stadtpolitik Dresdner CDU-Abgeordneter sorgt mit Facebook-Video für Wirbel
Dresden Stadtpolitik Dresdner CDU-Abgeordneter sorgt mit Facebook-Video für Wirbel
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00:41 30.01.2016
Quelle: Screenshot

Der Dresdner CDU-Bundestagsabgeordneten Andreas Lämmel (56) hat in Berlin für medienpolitischen Wirbel gesorgt. Grund ist ein Facebook-Video des Politikers, in dem er sich zu der Berichterstattung um einen angeblich vor dem Berliner LaGeSo erfrorenen Flüchtling äußert. „Hätte ein Reporter in zehn Berliner Krankenhäusern angerufen, um einen Toten zu finden, hätte sich schnell herausgestellt, dass es keinen Toten gibt“, sagte Lämmel und zeigte dabei eine Ausgabe der Zeitung B.Z. mit der Schlagzeile „Ein Drama um keinen Toten“  Ein „handfester Skandal“ sei die Berichterstattung“, so sein Urteil.

Die Wogen schlugen hoch als die Nachricht über einen toten Flüchtling am Berliner LaGeSo durch die Medien ging. Doch dann stellte sich heraus: Der Tote ist gar nicht tot.

Gepostet von Andreas Lämmel am Donnerstag, 28. Januar 2016

B.Z.-Chefredakteur Peter Huth reagierte verärgert: „Obwohl Sie das in Sachsen, vor allem Dresden, ja von gewissen Bevölkerungsteilen gerne und häufig benutzte Wort ‚Lügenpresse’ nicht verwenden, blasen Sie lauthals in die Trompeten derer, die das tun“, entgegnete Peter Huth ebenfalls auf Facebook dem CDU-Politiker und ergänzte: „Ich weiß nicht, was ich schlimmer fände: Ob sie das bewusst oder aus mangelnder Fähigkeit, eine Schlagzeile aus fünf Worten zu begreifen, tun.“ 

Lieber Herr Andreas Lämmel, im eher unaufgeregten Tonfall ihrer vogtländischen Heimat wollten nun auch Sie, nach bereits...

Gepostet von Peter Huth am Freitag, 29. Januar 2016

abö

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