Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Stadtpolitik CDU fordert raschere Lösung für Parknot in Dresden-Pieschen
Dresden Stadtpolitik CDU fordert raschere Lösung für Parknot in Dresden-Pieschen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:43 05.12.2017
Symbolbild.  Quelle: DNN
Dresden

 Die CDU will die Stadtverwaltung zwingen, sich mit der Parkplatznot in Pieschen zu beschäftigen. Ein entsprechender Antrag wird am Dienstag, ab 18 Uhr, in der Ortsbeiratssitzung im Rathaus Pieschen diskutiert und soll später vom Stadtrat beschlossen werden. Am Montag hat ihn CDU-Stadtrat Veit Böhm im Beisein von Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) bei einer Informationsveranstaltung an gleicher Stelle vorgestellt. „Es ist ein Irrglaube, dass Politik und Verwaltung das Parkplatzproblem von Pieschen lösen werden“, sagt Böhm zwar. Zu vielschichtig sei die Gemengelage. Aber: „Es gibt Optimierungsmöglichkeiten.“

Das sieht auch die Stadtverwaltung so, die insbesondere bei zwei Gebieten prüfen will, ob sich dort Anwohnerparken einführen lässt: im Bereich Hans-Richter-Siedlung und dem Krankenhaus Neustadt sowie rings um die Leipziger Straße habe man hohen Parkdruck erkannt, sagt der Baubürgermeister. Außerdem werde die Lage an Trachenberger Straße und Maxim-Gorki-Straße beobachtet, wo Berufsschule und Betriebshof Trachenberge auch tagsüber für dicht belegte Stellflächen sorgen. Allerdings steht Pieschen auf der städtischen Prioritätenliste ziemlich weit unten. Vor 2020 wird man sich nach derzeitigem Fahrplan nicht mit einem Parkraumkonzept für den Stadtteil beschäftigen.

Das wolle man mit dem Antrag ändern, sagt Stadtrat Böhm. Anwohnerparken könne dabei jedoch nur ein Lösungsansatz sein. Der Weg dorthin hat allerdings den Vorteil, dass er tiefgreifende Untersuchungen notwendig macht. Wieviele Stellplätze gibt es? Wer parkt dort zu welcher Zeit? Wieviele Autos haben Anwohner angemeldet? Welche Bedarfe haben im Areal liegende Unternehmen? – All diese Fragen müssen im Vorfeld geklärt werden. Die Antworten könnten eventuell auf andere Lösungen als das Anwohnerparken mit Ausweis hindeuten.

Sinn des CDU-Antrags sei es auch, neue Parkpotentiale für Autos und Fahrräder zu erschließen, sagt Stadtrat Böhm daher. Einige Ideen, wie das gehen kann, haben Anwohner beim Infoabend gegeben. So müsse über Einfahrten zu Hinterhöfen nachgedacht werden, die gar nicht mehr befahren werden. Außerdem will der Baubürgermeister die Idee prüfen, ob sich nicht eine Vermittlungsbörse für ungenutzte Tiefgaragenplätze in Mehrfamilienhäusern ins Leben rufen lässt. Ansonsten soll über neue Einbahnstraßen mit Querparkerregelung nachgedacht werden, fordert Böhm.

Von Uwe Hofmann

Am Sonntag ging es im Sachsenderby gegen Erzgebirge Aue um die sportliche Zukunft von Dynamo Dresden. Am Mittwoch wird beim Workshop „Dynamo-Stadion“ über einen Aspekt der finanziellen Zukunft des Vereins diskutiert. Ende 2016 hatte der Stadtrat auf Initiative der SPD beschlossen, Alternativen zum derzeitigen Betrieb des Stadions zu suchen.

04.12.2017

Die Grünen wollen darüber diskutieren, was eine verkehrsfreie Augustusbrücke für den Neustädter Markt, die Köpckestraße und die Große Meißner Straße bedeuten. Die Antwort: Es könnte Platz für Fußgänger und Radfahrer entstehen.

03.12.2017
Stadtpolitik Kulturausschuss Dresden entscheidet über 127 Anträge - Kulturpolitiker wollen mehr Projekte in Gorbitz und Prohlis fördern

Ja zum Christopher Street Day, Nein zum Dampfloktreffen: Die eine Veranstaltung erhält Projektmittel aus der Kulturförderung, die andere nicht. Das hat der Kulturausschuss des Stadtrats mit großer Mehrheit beschlossen.

30.11.2017