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Stadtpolitik Auch in Dresden Partei-Austritte aus der CDU wegen der Wulff-Affäre
Dresden Stadtpolitik Auch in Dresden Partei-Austritte aus der CDU wegen der Wulff-Affäre
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19:10 09.09.2015

Von RalF Redemund

Drei Bürger hätten nebulös politische Gründe angegeben, zwei sich dezidiert auf die Affäre um den Bundespräsidenten bezogen.

Ansonsten habe sich die Empörung über Wulff in Dresden aber in Grenzen gehalten. Nicht nur aus diesem Anlass hat Haßler Jahresbilanz 2011 gezogen und geschaut, wie attraktiv seine Partei, die in Dresden im Stadtrat die größte Fraktion und die Oberbürgermeisterin stellt, noch ist. Vom Ergebnis war Haßler selbst überrascht: Im Vergleich zu 2010 verzeichnete die CDU in Dresden im vergangenen Jahr sogar einen leichten Zuwachs von zwölf Mitgliedern und "landet" damit bei rund 1240 Mitgliedern insgesamt.

Besonders bemerkenswert findet Haßler, dass die CDU ausgerechnet bei jungen Menschen, sprich: vor allem Studierenden, wieder an Attraktivität gewonnen habe. Von den rund 40 Neu-Mitgliedern 2011 stamme der Großteil aus der jüngeren Generation.

Damit scheint sich Dresden gegen einen bundesweiten Trend zu stemmen. Die Regierungsparteien CDU/CSU und FDP haben nach einer Studie der Freien Universität Berlin 2010 überdurchschnittlich viele Mitglieder verloren (für 2011 liegen noch keine bundesweiten Zahlen vor). Demnach waren die CDU-Verluste erstmals seit einem Jahrzehnt größer als bei der SPD. Danach sank die Zahl der CDU-Mitglieder 2010 bundesweit um drei Prozent auf rund 505 000. Bei der SPD betrug der Rückgang zwei Prozent auf 502 000. Im Verlaufe des Jahres 2011 sind laut FU Berlin beide Parteien deutlich unter die 500 000er Marke gerutscht. Die Studie beruht auf einer Auswertung der Mitgliedskarteien der Parteien.

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