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Polizeiticker Verfolgungsjagd nach Raserei im Drogenrausch: Staatsanwaltschaft Dresden erhebt Anklage
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Verfolgungsjagd nach Raserei im Drogenrausch: Staatsanwaltschaft Dresden erhebt Anklage

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11:27 10.11.2020
Symbolbild Quelle: imago/Eibner
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Dresden

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat eine Klage zum Landgericht Dresden erhoben. Der Beschulidgte ist ein 33-jähriger Deutscher, der am 7. Oktober mit einem geklauten Motorroller ohne Fahrerlaubnis, betrunken und auf Drogen gerast sein soll.

Zu schnell, ohne Fahrerlaubnis, im Rausch

An der Kreuzung Könneritz-/Schweriner Straße überfuhr er eine rote Ampel und raste mit Tempo 90 bis 100 weiter. Die Polizei heftete sich an seine Fersen und forderte ihn mehrfach zum Anhalten auf. Der Beschuldigte hielt jedoch nicht an. Viel-mehr setzte er seine Fahrt unter Missachtung eines Vorfahrtsschildes bis zur Budapester Straße mit überhöhter Geschwindigkeit fort. Dort stellte er den Motorroller ab und versuchte zu Fuß weiter zu flüchten, was durch die ihn verfolgenden Polizeibeamten vereitelt wurde. Bei der Fahrt war der Beschuldigte alkoholisiert und stand unter dem Einfluss von Amphetaminen.

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Das Landgericht Dresden wird nunmehr über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden. Ein Termin zur Hauptverhandlung wird vom Landgericht Dresden bestimmt.

Beschuldigter bereits in sieben Fällen angeklagt

Gegen den Beschuldigten liegt noch eine andere Anklage vor, u.a. wegen schweren räuberischen Diebstahls, Wohnungseinbruchsdiebstahls und Diebstahls in sieben Fällen. Auch in diesem Verfahren hatte das Amtsgericht Dresden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden am 6. August 2020 einen Haftbefehl erlassen, diesen dann aber einen Tag später außer Vollzug gesetzt, unter der Auflage, der Beschuldigte solle eine Entgiftung durchführen.

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat beantragt, die Verfahren zu verbinden und gemeinsam zu verhandeln.

Von DNN

09.11.2020