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Polizeiticker Toter nach Wohnungsbrand in Dresden-Leuben
Dresden Polizeiticker Toter nach Wohnungsbrand in Dresden-Leuben
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16:02 15.11.2017
Nachdem sie den Brand gelöscht hatten, machten die Feuerwehrleute in der Wohnung eine grausige Entdeckung.  Quelle: Roland Halkasch
Dresden

 Bei einem Wohnungsbrand an der Franz-Latzel-Straße in Dresden-Leuben ist am Mittwochvormittag ein Mann ums Leben gekommen. Es handele sich nach ersten Erkenntnissen um den 87-jährigen Mieter der Wohnung, teilte die Polizei mit. Der Leichnam habe laut Feuerwehrsprecher Ralf Schröder „höchstgradige Brandverletzungen“ aufgewiesen.

Gegen 11.11 Uhr gingen mehrere Anrufe von Nachbarn in der zentralen Leitstelle ein, die über den Wohnungsband informierten. Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, habe die Wohnung im zweiten Obergeschoss des betroffenen Mehrfamilienhauses in voller Ausdehnung gebrannt, informierte Schröder. Die etwa 40 Kameraden der Feuerwehren Striesen und Niedersedlitz löschten das Feuer mit einem Strahlrohr und machten anschließend die grausige Entdeckung im Schlafzimmer der Wohnung. Die übrigen Bewohner des Hauses konnten sich ins Freie retten, so dass es sonst keine Verletzten gibt.

Wohnungsbrand in Dresden-Leuben - Großeinsatz der Feuerwehr in der Franz-Latzel-Straße

Unklar ist, wie der Brand entstanden ist. Dazu ermittelt die Polizei, die den Einsatzort nach Beendigung der Löscharbeiten gegen 12.30 Uhr von der Feuerwehr übergeben bekommen hat. Beamte der Kriminalpolizei und ein Brandursachenermittler haben sich die Wohnung inzwischen angesehen, konnten aber wegen der starken Beschädigungen durch das Feuer zunächst keine Schlüsse aus der Besichtigung ziehen. Ebenso ist derzeit unklar, wie mit Aussagen von Zeugen umzugehen ist, die den 87-Jährigen noch kurz vor dem Brand am Fenster gesehen haben wollen. Die Aufklärung sei sehr schwierig, teilte eine Polizeisprecherin auf Anfrage mit. Die Ermittlungen zur Brandursache sowie den Todesumständen des Mannes dauerten an. Von einem technischen Defekt über fahrlässige Brandstiftung bis zu suizidalen Absichten werde derzeit alles untersucht.

Von uh

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