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Polizeiticker Respekt durch Rücksicht: Polizei zieht Fazit
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Respekt durch Rücksicht: Polizei zieht Fazit

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18:48 17.05.2021
Symbolfoto
Symbolfoto Quelle: dpa-Zentralbild
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Dresden

Nach zwei Wochen ist die Kontrollaktion „Respekt durch Rücksicht“ der Polizeidirektion Dresden am Sonntag zu Ende gegangen. In der Zeit wurden 900 Fahrzeuge kontrolliert. Ziel der Kontrollen war es, die Sicherheit des Radverkehrs zu verbessern.

Die Beamten überwachten an 30 Standorten in Dresden den Verkehr. 550 der 900 angehaltenen Fahrzeuge waren Fahrräder. 208 von ihnen waren auf der falschen Straßenseite unterwegs. 137 Radler nutzten verbotenerweise den Gehweg. In 66 Fällen stellte die Verkehrspolizei Rotlichtverstöße fest, 60 Mal wurde der Radweg nicht genutzt.

Bei den Autofahrern kamen am Häufigsten Rotlichtverstöße (111) vor, gefolgt von der Handynutzung am Steuer (95). In 71 Fällen trugen die Fahrer keinen Sicherheitsgurt, 32 Mal wurden Mängel am Fahrzeug festgestellt.

Des Weiteren führte die Polizei in den 14 Tagen 5 600 Geschwindigkeitskontrollen durch. Fast 400 Fahrzeuge fuhren schneller als erlaubt. Die höchste Überschreitung lag bei 33 Kilometern pro Stunde.

„Die Ergebnisse zeigen, dass unsere Kontrollen notwendig gewesen sind“, sagte der Leiter der Verkehrspolizeiinspektion Gerald Baier (44). „Ich hoffe, dass wir viele Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger sensibilisieren konnten, rücksichtsvoll zu den jeweils anderen Verkehrsteilnehmern zu sein. Dann hätten wir das Ziel der Aktion erreicht.“

Auch bei der diesjährigen Ausgabe von „Respekt durch Rücksicht“ meldeten die Dresdnerinnen und Dresdner über ein Bürgerportal Problemstellen in der Innenstadt, die bei der Wahl der Kontrollstellen berücksichtigt wurden. Seit dem Start am 19. April wurden mehr als 1 400 Hinweise zu kritischen Stellen gegeben.

Von tik