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Polizeiticker Lebensgefährlicher Angriff in Dresdner Obdachlosenheim: Verdächtiger soll in Klinik bleiben
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Lebensgefährlicher Angriff in Dresdner Obdachlosenheim: Verdächtiger soll in Klinik bleiben

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10:20 04.02.2021
Der Verdächtige wurde am Tag nach dem Angriff von einem Ermittlungsrichter vorläufig in ein psychiatrisches Krankenhaus geschickt (Symbolbild).
Der Verdächtige wurde am Tag nach dem Angriff von einem Ermittlungsrichter vorläufig in ein psychiatrisches Krankenhaus geschickt (Symbolbild). Quelle: dpa/Peter Steffen
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Dresden

Nach dem Willen der Staatsanwaltschaft Dresden soll ein 36-Jähriger, der sich derzeit einstweilig in einer Psychiatrie befindet, auch dort bleiben. Der Mann steht im Verdacht, am 26. November vergangenen Jahres in einem Dresdner Obdachlosenheim einen 60-Jährigen angegriffen und mit seinen Fäusten lebensgefährlich verletzt haben.

Faustschläge verursachten Hirnschaden

Das Opfer erlitt Verletzungen an Kopf und Wirbelsäule und konnte nur durch eine Not-OP gerettet werden. Ein Hirnschaden wird den Mann wohl dauerhaft erheblich gesundheitlich beeinträchtigen.

Der Verdächtige wurde am Tag nach dem Angriff von einem Ermittlungsrichter vorläufig in ein psychiatrisches Krankenhaus geschickt. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 36-Jährige psychisch krank ist und zum Tatzeitpunkt nicht oder vermindert schuldfähig gewesen sein könnte.

Über den nun gestellten Antrag auf Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus im Sicherungsverfahren wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung wird das Landgericht entscheiden.

Von fkä