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Polizeiticker Jede Menge Anzeigen rund um Pegida in Dresden
Dresden Polizeiticker Jede Menge Anzeigen rund um Pegida in Dresden
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20:01 01.05.2017
Ein paar zusätzliche Teilnehmer haben am Montagnachmittag die allwöchentliche Pegida-Demonstration in Dresden aus dem Tritt gebracht.   Quelle: DNN
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Dresden

Ein paar zusätzliche Teilnehmer haben am Montagnachmittag die allwöchentliche Pegida-Demonstration in Dresden aus dem Tritt gebracht. Während die nach DNN-Schätzung rund 2000 „Patrioten“ auf ihrer Runde durch die Stadt waren, setzte sich ein Dutzend junger Menschen in aller Ruhe mittig auf den Schlossplatz.

Noch vor der Polizei waren die ersten Pegida-Anhänger rund um Rene Jahn vor Ort, um die neuen Versammlungsteilnehmer zu „begrüßen“. Immer größer wurde die Traube. Ein DNN-Kollege vor Ort berichtete von mehreren Gewalt- und Morddrohungen. Zahlreiche Polizisten sorgten dafür, dass niemand an das sitzende Grüppchen heran kam.

Ein paar zusätzliche Teilnehmer haben am Montagnachmittag die allwöchentliche Pegida-Demonstration in Dresden aus dem Tritt gebracht. Wir zeigen Ihnen, was passiert ist.

Die Aktion sorgte dafür, dass die zurückkehrende Pegida-Versammlung gehörig in Verzug geriet. Es dauerte lange, bis es auf der Bühne weiterging. Geräumt wurde nicht. Die kleine Gruppe konnte sitzenbleiben und wurde nach Ende der Versammlung durchsucht und erkennungsdienstlich behandelt. Laut den Betroffenen selbst wird ihnen Störung der Versammlung vorgeworfen. Und das, obwohl die Gruppe komplett ruhig blieb und selbst von der Pegida-Bühne aus öffentlich in die Versammlung aufgenommen wurde.

Neue Buttersäure-Würfe?

Doch auch sonst hatten die 170 Polizisten dieses Mal mehr zu tun. So berichteten die in der Mitte Sitzenden, dass Pegida-Teilnehmer eine übel riechende Flüssigkeit auf sie geworfen hätten. Polizisten vor Ort sprachen von Buttersäure, ohne aber Details zu nennen. Später hieß es, es wurde eine Ampulle mit übelriechender Flüssigkeit sichergestellt.

Zudem wurde in mindestens einem Fall Anzeige gegen zwei Pegida-Ordner erstattet, die gewaltsam ihnen missliebige Personen aus der Kundgebung befördert hatten. Ebenso erfassten die Beamten eine 28-Jährige, die eine Zwille dabei hatte. Die Schleuder wurde sichergestellt, die rechtliche Bewertung stand am Abend noch aus.

AfD und Pegida gehen zusammen

Inhaltlich brachte die Versammlung wie so oft nichts Neues. Organisatorisch hingegen schon: Erstmals wollen AfD und Pegida kommende Woche gemeinsame Sache machen. Der Stadtverband Dresden habe für kommenden Montag auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche zu einer Kundgebung aufgerufen, sagte das Vorstandsmitglied des AfD-Kreisverbandes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Egbert Ermer, am Montag bei einer Pegida-Maikundgebung in Dresden. Zur selben Zeit habe auch Pegida dort eine Kundgebung angemeldet.

Pegida-Chef Lutz Bachmann hatte der AfD sein Bündnis bereits mehrfach als Plattform angeboten. Der Landesvorstand um AfD-Bundeschefin Frauke Petry ist gegen solche Auftritte. Anfang April hatte jedoch der Landesparteitag für eine Aufhebung des Abgrenzungsbeschlusses votiert. Ermer sitzt als Beisitzer im Vorstand des AfD-Kreisverbandes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, wo Petry als Direktkandidatin bei der Bundestagswahl im September antritt.

Von DNN

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