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Polizeiticker Himmelfahrt in Dresden: Scherben und Messerstiche
Dresden Polizeiticker Himmelfahrt in Dresden: Scherben und Messerstiche
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15:46 31.05.2019
Nicht immer geht es beim Herrentag friedlich zu Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Dresden

Im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion ist es am gestrigen Himmelfahrtstag zu 28 Körperverletzungen, fünf Sachbeschädigungen und fünf Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz gekommen.

Zweimal wurde die Polizei auf das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen festgestellt. Hinzu kamen 48 Lärmbelästigungen. Und jede Menge geborstenes Glas.

Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung

Die beiden schwerwiegendsten Delikte ereigneten sich in der Landeshauptstadt. Am Donnerstagnachmittag geriet ein 22-Jähriger an der Prager Straße mit einem Unbekannten wegen einer Flasche Bier in Streit.

In der Folge stach der Unbekannte auf den jungen Mann ein. Dieser musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Krankenhaus nach Messerstecherei

Am Abend gerieten auf der Hopfgartenstraße mehrere Personen in Streit. Kurz darauf kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der ein 50-Jähriger einen 36-Jährigen mit einem Messer verletzte. Der Geschädigte musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Polizei nahm den Tatverdächtigen kurz darauf fest. Ein Test ergab einen Alkoholwert von über zwei Promille. Der Geschädigte war mit 1,7 Promille ebenfalls alkoholisiert. Die Polizei ermittelt auch hier wegen gefährlicher Körperverletzung.

Vermüllte Plätze nach der Feier

Bei ihrem Einsatz wurde die Polizei Dresden von rund 200 Einsatzkräften der sächsischen Bereitschaftspolizei unterstützt.

Ein Ärgernis sind zudem die Hinterlassenschaften der Himmelfahrtsfeiernden. Diese sammeln sich jedoch nicht nur zum Herrentag, sondern besonders bei schönem Wetter an jedem Sonn- und Feiertag an einschlägigen Plätzen in der Stadt an.

„Große Sorgen bereitet uns das Thema Glasbruch, insbesondere auf den Wiesen. Es ist sehr aufwändig, den Glasbruch in den Wiesen zu entdecken und im besten Fall vollständig zu beseitigen. Dies können wir nicht garantieren.

„Wir würden uns über mehr Rücksichtnahme freuen“

Barfuß spielende Kinder und Jugendliche sind stark gefährdet und es zeugt nicht von einem hohen Verantwortungsbewusstsein, dieses Verletzungsrisiko billigend in Kauf zu nehmen“, sagt Frank Siebert von der Stadtreinigung auf Anfrage.

Die Schwerpunkte befinden sich in der Innenstadt am Wiener Platz, in der Neustadt in den Bereichen Rothenburger Straße, Louisenstraße, Alaunstraße, Albertplatz, Bischofsweg und Alaunplatz und an den Elbwiesen unterhalb des Rosengartens und am Pavillon unter der Albertbrücke. „Wir würden uns hier über mehr Rücksichtnahme freuen“, so Frank Siebert.

Von PS

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