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Polizeiticker Maskenverweigerer beleidigt Filialleiter im Dresdner Hauptbahnhof
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Hauptbahnhof Dresden: Maskenverweigerer beleidigt Filialleiter

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13:12 23.09.2021
Auf Grund der Häufung der Vorfälle wird auch die Aussprache eines Hausverbotes für den Hauptbahnhof erwogen.
Auf Grund der Häufung der Vorfälle wird auch die Aussprache eines Hausverbotes für den Hauptbahnhof erwogen. Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Bundespolizisten mussten am Dienstag im Hauptbahnhof Dresden eingreifen, weil ein 34-Jähriger sich weigerte, eine Maske zu tragen. Wie die Beamten mitteilen, betrat der Deutsche einen Einkaufsmarkt und wurde vom stellvertretenden Filialleiter aufgefordert, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen oder den Markt zu verlassen. Der Mann gab an, diesen nicht tragen zu müssen, da er ein Attest habe. Vorzeigen wollte er dieses aber nur der Polizei, die dann auch informiert wurde.

Bis zum Eintreffen der Streife beleidigte der 34-Jährige den Marktleiter als „Nazi“, „strammen Mitläufer“ und sogar indirekt als „Kinderschänder“. Den Beamten war der Mann wegen ähnlicher Delikte bereits bekannt. Bei dem Attest handelte es sich um ein unrichtiges Gesundheitszeugnis. Der Maskenverweigerer muss sich nun erneut für diese Straftat verantworten.

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Der 34-Jährige war bereits seit November 2020 mit Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz und Straftaten wie das Ausstellen und den Gebrauch von unrichtigen Gesundheitszeugnissen aufgefallen. Nun kommen Beleidigung und Hausfriedensbruch dazu. Auf Grund der Häufung der Vorfälle wird auch die Aussprache eines Hausverbotes für den Hauptbahnhof erwogen.

Von DNN